Archiv der Kategorie 'Tihange'

AntiAtom-Initiativen schreiben Ministerpräsidentin Kraft

NRW soll für Endlagersuchgesetz Vermittlungsausschuss anrufen • „Exporte von Brennelementen und angereichertem Uran stoppen“

Mehrere Anti-Atomkraft-Initiativen haben NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sowie den vier Fachministern Duin, Remmel, Schulze und Löhrmann geschrieben, um von der NRW-Landesregierung die Lösung der gravierenden Probleme im Atombereich einzufordern. Dabei geht es um die Atomstandorte Jülich, Ahaus und Gronau sowie um den unverantwortlichen Export von Brennelementen aus Lingen und angereichertem Uran aus Gronau für die belgischen Pannenreaktoren Tihange und Doel.

NRW muss sich für eindeutiges Atommüll-Export-Verbot einsetzen

Anlass des Briefes ist die Beratung des Standortauswahlgesetzes (StandAG) für die Suche nach einem Atommüllendlager im Bundesrat am morgigen Freitag. In dem umfangreichen Gesetz ist eine Passage enthalten, die nach Auffassung der Anti-Atomkraft-Initiativen letztlich auch den Export der hochradioaktiven Brennelementkugeln aus den stillgelegten Reaktoren in Jülich und Hamm in die USA ermöglichen kann. Thomas Rahner, Fachanwalt für Verwaltungsrecht, bestätigt dies in einer juristischen Stellungnahme. Zudem wird der Jülicher Versuchsreaktor immer wieder fälschlicherweise als Forschungsreaktor bezeichnet, obwohl er ein Leistungsreaktor war.

Die NRW-Landesregierung muss ihre Aussage im NRW-Koalitionsvertrag „Wir wollen, dass die Castoren, vor allem die in Jülich lagernden, nur noch einmal transportiert werden – nämlich zu einem Endlager, wenn hierfür ein Standort gefunden ist“, endlich konsequent umsetzen und sich für ein eindeutiges Exportverbot im Bundesrat einsetzen.
Der Brief und die juristische Stellungnahme hängen dieser PM an.

Klare Strategie für Gronauer Uranmüll gefordert

Mit dem StandAG soll zwar zunächst die Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll geregelt werden. Dennoch weist das Gesetz darauf hin, dass dieses Endlager gegebenenfalls zusätzlich den noch zu bergenden Atommüll aus der Asse sowie den Atommüll aus der Gronauer Urananreicherungsanlage (UAA) aufnehmen soll. Dadurch kann ein neues Endlager allein aufgrund der riesigen Uranmengen womöglich dreimal so groß werden wie allein für abgebrannte Brennelemente. Atomkraftgegner fordern von der NRW-Landesregierung und der Bundesregierung deshalb eine klare Definition der Gronauer Uranabfälle als „Atommüll“ – und damit verbunden eine neue und verbindliche Strategie zur sicheren Entsorgung dieser Uranabfälle. Der erste Schritt dafür ist die im NRW-Koalitionsvertrag versprochene Stilllegung der Urananreicherungsanlage.

NRW-Landesregierung muss Farbe bekennen

Aus diesen Gründen fordern die Anti-Atomkraft-Initiativen von der NRW-Landesregierung, in der Bundesratssitzung am Freitag den Vermittlungsausschuss anzurufen, um die für NRW offenen und drängenden Fragen verbindlich zu lösen. Desweiteren fordern sie von der Landesregierung eine politische Initiative, um einen Exportstopp für Brennelemente und angereichertes Uran nach Belgien und zu anderen Pannenreaktoren herbeizuführen.

„Die NRW-Landesregierung muss am morgigen Freitag im Bundesrat Farbe bekennen, um die drängenden Atomprobleme für NRW in den Griff zu bekommen – die Enthüllungen zu den Brennelementexporten von Lingen nach Tihange zeigen, dass sich die Bundesumweltministerin jedenfalls nicht um die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung kümmert. Wir erwarten deshalb von Ministerpräsidentin Kraft im Bundesrat und in Düsseldorf eine klare Ansage zum Atomausstieg und gegen Atomexporte“, fordert Marita Boslar vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“.

Neue Proteste in Gronau, Jülich und Aachen/Tihange

Am Karfreitag, 14. April, wird es in Gronau und Jülich Ostermärsche gegen die dortigen Urananreicherungsbetriebe geben.
In Gronau geht es um 13 Uhr vom Bahnhof zur bundesweit einzigen Urananreicherungsanlage Gronau.
In Jülich findet um 14 Uhr vor dem Tor der Uranzentrifugen-Firma Enrichment Technology Company (ETC) am Forschungszentrum Jülich eine Mahnwache statt. ETC ist eine gemeinsame Tochter von Urenco und Areva und ist für die Erforschung und Entwicklung sowie den Bau der Uranzentrifugen zuständig, welche die Urananreicherung überhaupt erst ermöglicht.

Am 25. Juni wird mit einer 90 Kilometer langen Menschenkette von Aachen via Maastricht und Lüttich nach Tihange gegen den Weiterbetrieb der belgischen Reaktoren und gegen die Belieferung mit Uranbrennstoff aus Deutschland demonstriert.

(PM von • Aktionsbündnis Münsterland gegen AtomanlagenAktionsbündnis „Stop Westcastor“Aachener Aktionsbündnis gegen AtomenergieBundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) vom 30.3.2017)
- – – – – – – – —
=> hier ist der Brief an die NRW-Landesregierung (pdf)
- – – – – – – – – – – –
und hier die =>
Stellungnahme zum Exportverbot durch Fachanwalt
Der neue § 3 Absatz 6 Atomgesetz – ein Schlupfloch für den Export der Brennelemente aus dem AVR Jülich in die USA?
(pdf)
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________

Jetzt auch Brennelemente aus Lingen für Pannenreaktor Tihange 2

Bundesumweltministerin Hendricks gibt grünes Licht für Export • Atomkraftgegner*innen: Ministerin leistet aktive Beihilfe zum AKW-Betrieb

Die Brennelementefabrik in Lingen beliefert mit Billigung des Bundesumweltministeriums seit Anfang März erstmals auch den aus Sicherheitsgründen heftig umstrittenen Pannenreaktor Tihange 2 bei Lüttich in Belgien mit Brennelementen.
Das geht aus der aktuellen Transportliste des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE), Antworten der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken sowie Recherchen des WDR hervor. Das Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie und das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen reagieren empört auf die erhebliche Zuspitzung der Diskussion um die Brennelementeexporte aus Lingen:

„Umweltministerin Hendricks bat im letzten Jahr selbst um die Abschaltung des Reaktors Tihange 2. Jetzt lässt sie genau diesen Reaktor erstmals mit Brennelementen beliefern. Frau Hendricks bedroht mit dieser Entscheidung bewusst die körperliche Unversehrtheit und das Leben nicht nur der Menschen in Nordrhein-Westfalen. Die Umweltministerin muss umgehend Konsequenzen ziehen,“ forderte Jörg Schellenberg vom Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie.

Bereits im letzten Jahr hatten Anti-Atomkraft-Initiativen aufgedeckt, dass die zum französischen Atomkonzern Areva gehörende Brennelementefabrik im Emsland erstmals auch den ebenfalls wegen Tausender Haarrisse sehr gefährlichen Reaktor Doel 3 bei Antwerpen beliefert – auch hier mit Billigung durch das Bundesumweltministerium. Da auch Doel 1 und 2 aus Lingen beliefert werden, versorgt Deutschland nun bereits vier von sieben belgischen AKW mit Brennelementen – und ist damit zum Hauptlieferant geworden!

„Vor einem Jahr machte Umweltministerin Hendricks als engagierte Kritikerin der belgischen Pannenreaktoren von sich reden – nun tritt sie durch die frischen Exportgenehmigungen für Brennelemente als wichtigste Garantin für deren Weiterbetrieb auf – das ist ein Skandal! Gibt es womöglich neben dem öffentlichen deutsch-belgischen Atomabkommen vom Dezember 2016 weitere nicht-öffentliche Zusatz-Deals, z. B. zu den Uranbrennstofflieferungen aus Deutschland?“ fragt Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Die beiden Aktionsbündnisse erinnern daran, dass auch die Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau die belgischen AKW mit Uranbrennstoff versorgt – und zwar zum Teil via Lingen, aber auch über weitere Atomanlagen in den USA, in Großbritannien und Spanien. Die Anti-Atomkraft-Initiativen fordern deshalb von Bundesumweltministerin Hendricks ein umgehendes Exportverbot für angereichertes Uran aus Gronau und für Brennelemente aus Lingen.
(PM von Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie & Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen vom 28.3.2017)

=> Belgisches AKW: Deutsche Brennelemente für „Bröckelreaktor“ . . . 28.03.2017 . . . www.tagesschau.de
- – – – – — — – – – -

siehe auch =>

BBU: Kein Export von Brennelementen – Uranfabrik in Lingen sofort stilllegen! . . . 28. März 2017 . . . AAE
- – – – – — — – – – -
- – – – – – — – – – – – – – – – – –
Darum am 25. Juni 2017 =>

• Tihange – Lüttich – Maastricht – Aachen • 90 km Menschenkette

- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________

11. März 2017 • Mit dem Bus zur Demo in Antwerpen

Zeit für neue Energie • Demo am 11. März 2017

• 11. März 2017 • Mit dem Bus zur Demo in Antwerpen •
=> hier gibts Infos und gehts zur Anmeldung

=> Samstag, 11. März 2017
um 14 Uhr am Leopold De Waelplaats, Antwerpen

Wir fordern:
• Schließung der Atomreaktoren in Doel und Tihange
• 100 % erneuerbare und bezahlbare Energie
• Ein sozialer Übergang: menschenwürdige Arbeit für alle 65.000 Angestellten im Hafengebiet

Kommt zur Demonstration am 11. März in Antwerpen

Gehe mit – für eine neue Strömung, für zukunftsfähige Energie!
Atomkraft gehört nicht mehr in diese Zeit. Sie steht der Entwicklung von erneuerbaren Energien im Wege, ist unsicher und verursacht radioaktiven Müll, der Millionen Jahre lang gefährlich bleibt.
Nehmt Freunde*innen und Bekannte, möglichst einen weißen Overall, Transparente, Fahnen und anderes Material mit!

• 11. März 2017 • Mit dem Bus zur Demo in Antwerpen •
=> hier gibts Infos und gehts zur Anmeldung

- – – – – – – – – – – – – – – – –

und am 25. Juni 2017 =>


• Tihange – Lüttich – Maastricht – Aachen • 90 km Menschenkette

(Text von .ausgestrahlt)
Am Sonntag, den 25. Juni 2017 bildet sich, als Protest gegen den Weiterbetrieb des belgischen Atomkraftwerks Tihange, eine 90 Kilometer lange Menschenkette von Tihange nach Aachen.
Atomkraftgegner*innen aus dem Länderdreieck Belgien-Niederlande-Deutschland fordern damit die Stilllegung des grenznahen Schrottmeilers.
Zugleich erinnern sie daran, dass trotz Atomausstiegs-Beschluss auch in Deutschland noch acht Meiler in Betrieb sind.
Daher gibt es für Atomkraftgegner*innen aus der ganzen Republik einen guten Grund, bei der Menschenkette mitzumachen!

Hintergrund

Die drei (Uralt-)Reaktoren in Tihange sind seit vielen Jahren umstritten. Im Jahr 2012 nahm der Betreiberkonzern Electrabel Tihange-2 zeitweilig vom Netz, weil im Reaktordruckbehälter mehrere Tausend Haarrisse entdeckt wurden. Ende 2015 ging der Reaktor dennoch wieder in Betrieb.

Die Städteregion Aachen reichte Anfang März 2016 mit eine Klage gegen das Wiederanfahren von Tihange-2 ein, Nordrhein-Westfalen sowie über 100 Kommunen schlossen sich bis heute an und kündigten parallel eine Beschwerde bei der EU-Kommission wegen der Laufzeitverlängerung für Tihange-1 an.
Tihange ist knapp 60 Kilometer Luftlinie von der grenznahen Stadt Aachen entfernt.
Sollte es zu einem Super-GAU kommen, wird die dicht besiedelte Region für Jahrzehnte unbewohnbar sein.


Das 3-min.-Video zeigt: Auch Jülich wäre betroffen.
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________

25. Juni 2017: Kettenreaktion Tihange

save the date => 25. Juni 2017

• Tihange – Lüttich – Maastricht – Aachen • 90 km Menschenkette

Am Sonntag, 25. Juni 2017 startet die Menschenkette zur sofortigen Abschaltung der Atomkraftwerke Tihange 2 und Doel 3.
Wir Menschen aus drei Ländern mit unterschiedlichen Sprachen protestieren gemeinsam Hand-in-Hand für unser Ziel.
Mit der Menschenkette setzen wir zu Zehntausenden ein weithin sichtbares Zeichen gegen die Gefährdung von Millionen Menschen in Europa.
JEDER METER ZÄHLT! – Wir brauchen DICH!
Nur gemeinsam können wir die Kettenreaktion Wirklichkeit werden lassen.

siehe dazu auch =>

Hand in Hand gegen die Rissreaktoren

. . . www.aachener-zeitung.de
. . . 13. Februar 2017
Interview mit Jörg Schellenberg

vom Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________

Zeit für neue Energie • Demo am 11. März 2017 in Antwerpen

• 11. März 2017 • Mit dem Bus zur Demo in Antwerpen •
=> hier gibts Infos und gehts zur Anmeldung

Wir fordern:

• Schließung der Atomreaktoren in Doel und Tihange
• 100 % erneuerbare und bezahlbare Energie
• Ein sozialer Übergang: menschenwürdige Arbeit für alle 65.000 Angestellten im Hafengebiet

Kommt zur Demonstration am 11. März in Antwerpen

Gehe mit – für eine neue Strömung, für zukunftsfähige Energie!
Atomkraft gehört nicht mehr in diese Zeit. Sie steht der Entwicklung von erneuerbaren Energien im Wege, ist unsicher und verursacht radioaktiven Müll, der Millionen Jahre lang gefährlich bleibt.
Nehmt Freunde*innen und Bekannte, möglichst einen weißen Overall, Transparente, Fahnen und anderes Material mit!

=> Samstag, 11. März 2017
um 14 Uhr
am L. De Waelplaats, Antwerpen

- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________

AKW Tihange: Gefahr für die Euregio

25. Juni 2017

• Tihange – Lüttich – Maastricht – Aachen • 90 km Menschenkette

- – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> neuer Flyer hier als pdf
• aus dem Inhalt:

Tihange – der Risse-Reaktor in unserer Nachbarschaft

• Dichtung und Wahrheit zu den Risse-Reaktoren
• Können wir uns vor den Gefahren schützen? – Ab wann hilft nur die Flucht?
• Können wir noch etwas tun?

Unsere Forderung:

Sofortiges Abschalten der Risse-Reaktoren Tihange.2 und Doel.3!

Solange das noch nicht erfolgt ist, verlangen wir:
• sofortige Offenlegung der Dokumentation zum Herstellungsprozess der Reaktordruckbehälter von T2 und D3
• Einsetzung einer grenzüberschreitenden Expertenkommission unter Beteiligung des AAA zur Überwachung des Betriebs und der Schritte bis zur Stilllegung von Tihange 2 und Doel 3
Keinerlei Export irgendwelcher Brennelemente oder von Uran aus Deutschland, wie derzeit aus Lingen und Gronau

Informationen des =>
Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie
=> neuer Flyer hier als pdf

- – – – – – – – – – – – -
p.s.:
• Auf unseren Internetseiten www.anti-akw-ac.de und www.stop-tihange.org erfahren Sie aus erster Hand, welche Aktionen anstehen.
Kontaktieren Sie uns, wenn Sie
– Material (Flugblätter, Flyer, Aufkleber, Din-A4-Poster, Stofftaschen, usw.) brauchen,
– Kontakte für Referenten (AKW-Technik, TDRM, Medizinische und sonstige Vorsorge) suchen.

• Unterstützen Sie die langjährige und hartnäckige Arbeit unserer Bürgerinitiative AAA
(aus dem Flyer)
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -

Atomkraftwerk Tihange: Wann knallt es? – Quarks & Co (13.12.16) – 45 min.


- – – – – – – – – – –
zur Messwertseite => TDRM
- – – – – – – – – — – – – –
siehe auch => Neues Radioaktivitäts-Messnetz für Tihange . . . Lokalzeit aus Aachen | 13.12.2016 | 03:12 Min. | Verfügbar bis 13.12.2017 | WDR
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________

Ausblick 2017

Tihange wird uns auch 2017 beschäftigen. Wenn´s denn nicht vorher knallt . . .
=> 25. Juni 2017 Tihange – Lüttich – Maastricht – Aachen • 90 km Menschenkette •
- – – – – – — – – – – – -
Immer noch aktuell:
Westcastor-Resolution

Wenn Ihr die Westcastor-Resolution mit eurer Gruppe/ eurem Verband oder eurer Partei unterzeichnen wollt, meldet Euch bitte mit dem Betreff „Westcastor-Resolution“ unter info[at]sofa-ms.de
- – – – – – – – – – – – – -
Die Westcastor-Resolution soll im Januar/Februar übergeben werden. Nähere Infos folgen.
- – – – – – – – – – – – – –
Weitere Termine in der Spalte rechts unter =>Aktuell: Termine, Aktionen . . .“
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________

AKW Tihange: Wann knallt es ?


Atomkraftwerk Tihange: Wann knallt es? – Quarks & Co (13.12.16) – 45 min.
Die Sorge in Aachen und der Region ist groß. Der Grund: Das in die Jahre gekommene, belgische Kraftwerk Tihange ist lediglich 70 km von Aachen entfernt. Ein GAU könnte die gesamte Region unbewohnbar machen. . . . (WDR-Info)
- – – – – – – – – – – – – – – – – – -
siehe auch => AKW Tihange: Die Strahlung sichtbar machen
- – – – – – – – – – – – – – – – — – – – –
siehe auch => Neues Radioaktivitäts-Messnetz für Tihange . . . Lokalzeit aus Aachen | 13.12.2016 | 03:12 Min. | Verfügbar bis 13.12.2017 | WDR
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________

Tihange & Doel: „Alarmierende Wahrscheinlichkeit“ eines Super-GAU in belgischen AKWs

(Text von Ralf Streck für TELEPOLIS; 22.11.2016)
Der Chef der belgischen Atomaufsicht ist entsetzt über den Betreiber Electrabel, der keine Initiativen zeige, das „Sicherheitsniveau zu verbessern“

Die gefährlichen belgischen Atommeiler kommen nicht aus den Schlagzeilen. Doch nun sind es nicht Atomkraftgegner, die auf die fatale Lage in den Atomkraftwerken aufmerksam machen, sondern niemand anders als der Chef der Atomaufsichtsbehörde (AFCN). Die belgische Zeitung „La Libre“ hat über zwei Briefe berichtet, die Jan Bens am 1. Juli und am 2. September an Electrabel und Engie geschickt hat, denn der führende belgische Energiedienstleister ist eine Tochtergesellschaft der französischen GDF Suez, die inzwischen in Engie umbenannt wurde.

Mensch fragt sich angesichts der Ausführungen in den Schreiben nur noch, warum Tihange und Doel nicht sofort geschlossen werden. Denn Bens spricht unverhohlen in den Briefen von einer „alarmierenden Wahrscheinlichkeit einer Kernschmelze“, vor allem im Atomkraftwerk Tihange . . . => weiterlesen bei TELEPOLIS
- – – – – – – – – — – – – –
- – – – – – – – – — – – – – – – – – – – – – – – -

Das 3-min.-Video zeigt: Auch Jülich wäre betroffen.
- – – – – – – – – — – – – –
mehr Infos zu Tihange unter => www.stop-tihange.org/de
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________

27. November 2016 • Aachen • Stop Tihange! “Tanzen für das Leben”

Benefiz-Veranstaltung zugunsten des Aachener Aktionsbündnisses gegen Atomenergie und der Initiative 3 Rosen e.V.

Tihange und Doel ist in aller Munde – von Presse bis Politik und das dank der jahrelangen aktiven Einsatzbereitschaft der Aachener Bürgerinitiativen. Doch diese Arbeit ist trotz Ehrenamt kostenintensiv und kann nicht privat getragen werden.

Deshalb freuen wir uns sehr mit der Benefizveranstaltung

“Tanzen für das Leben”

am Sonntag, 27. November 2016
im Forum M
der Mayerschen Buchhandlung

einen weiteren Schritt zu tun, die maroden Kraftwerke endlich abzuschalten.

Tänze aus aller Welt werden von Profis und bekannten Tanzgruppen dargeboten.

Vorträge von Frau Dr. Odette Klepper und Jörg Schellenberg erläutern die Zustände der maroden AKWs und ihren gesundheitlichen Folgen.

Wir freuen uns auf Euch.

Sonntag, 27.11.2016, 14.00-16.30 Uhr und 17.30-20.00 Uhr
Forum M, Mayersche Buchhandlung, Buchkremerstr. 1-7, Aachen
Vorverkauf: Klenkes Ticket Shop, Kapuziner Karree, 15 €

(Text von Jörg Schellenberg, Stop TihangeAachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie)
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________

WDR-Bericht zur LaKo am 10.9.16 in Aachen


Link zum Video =>

Tihange – Protest in Aachen

Aktuelle Stunde | 10.09.2016 |

Video verfügbar bis 17.09.2016 | WDR

- – – – – – – – – — – – – – – – – – – -



Hintergrund-Infos zur LaKo siehe auch =>

Erstmals findet die Landeskonferenz der Anti-Atomkraft-Initiativen in Aachen statt

. . . 8. September 2016 . . . ASW
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________

Einladung zur Anti-Atom Landeskonferenz NRW am 10. September 2016

An die Teilnehmer*innen bisheriger Anti-Atom-Landeskonferenzen in NRW, an weitere Umwelt- und Friedensinitiativen in NRW, an landesweite Umweltverbände, politische und kirchliche Jugendorganisationen, an Energiewendegruppen, an Anti-Atom-Initiativen in den Niederlanden, Belgien und in Niedersachsen

Hallo liebe Leute!

Wir laden herzlich für den Samstag, den 10. September 2016 zu einer Landeskonferenz (LaKo) nach Aachen ein.
Ziel dieses Treffens soll es sein, gemeinsame Aktionen und Schwerpunkte für die kommende Zeit zu planen und abzustimmen.
Datum: Samstag, 10. September 2016
Uhrzeit: 11:00 bis ca. 17:00 Uhr
Ort: Welthaus Aachen (www.welthaus-aachen.de)
Adresse: 52064 Aachen, An der Schanz 1
(direkt am Bahnhof „Schanz“)

Seit unserer letzten LaKo im Jahr 2014 haben sich die Probleme an den Atomstandorten in NRW weiter verschärft.

Neue Gefahren drohen durch die Schrottreaktoren in Belgien (Doel/Tihange) und Frankreich (Fessenheim/Cattenom) , die ja bekanntlich auch von der Brennelementefabrik in Lingen und der Urananreicherung in Gronau mit „Brennstoff“ beliefert werden.
In der Städteregion Aachen formiert sich der Widerstand und mittlerweile klagen rund 70 Gemeinden gegen den Weiterbetrieb von Tihange-2 (NL, D, L).

Das Atomdesaster in Jülich nimmt keine Ende, noch immer stehen die Wahnsinns-Planungen, den Atommüll in die USA zu exportieren im Raum und auch das „Zwischenlager“ in Ahaus steht hierfür im Focus der Atombetreiber.

An der UAA in Gronau soll noch in 2016 das neue Uranmülllager für 60.000t Uranoxid in Betrieb genommen werden, das Uran-Freilager in Gronau ist so voll wie noch nie und auch der Urenco-Verkauf und Börsengang ist noch nicht vom Tisch.

Auch die Schließung der Konditionierungsanlage in Duisburg im Jahr 2019 steht nach aktuellen Verlautbarungen wieder in den Sternen, 1307 Atomfüllfässer aus Gorleben, z.T. angerostet, sei Dank.

Atom-bzw. Urantransporte haben statt ab-, wie es die Landesregierung vorsah, über Straßen und Schienen in NRW zugenommen.

Wie zu befürchten, haben sich die Atomkonzerne aus der Verantwortung für den Atommüll „herausgekauft“ und die nuklearen und finanziellen Hinterlassenschaften „vergesellschaftet“.
Und auch die Ergebnisse der sog. Atommüllkommission sind eine Farce: „Außer Spesen nix gewesen“.

Es gibt also genug zu besprechen und zu planen, auch über das Jahr 2016 hinaus!

Schon jetzt möchten wir euch auf die geplante Demonstration am 29.10.16 in Lingen hinweisen.

(Den Aufruf findet ihr unter www.lingen-demo.de)

Atomausstieg bleibt Handarbeit!

In diesem Sinne bis zum 10.9. in Aachen!
Einlader: NRW Anti-Atom Landeskonferenz
Kontakt: Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie (www.anti-akw-ac.de)
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________

Tihange: Belgisches Verwaltungsgericht gibt Klagebeitritt NRW statt

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW hat gerade per Mail mitgeteilt:
Der belgische Staatsrat (Raad van State), das höchste belgische Verwaltungsgericht, hat dem Antrag des Landes Nordrhein-Westfalen auf Beitritt zur Klage der StädteRegion Aachen gegen die Wiederinbetriebnahme des belgischen Atomreaktors Tihange_2 stattgegeben.
(Quelle: Hanns-Jörg Rohwedder, MdL Piratenfraktion, NRW, hanns-joerg.rohwedder[ät]landtag.nrw.de)
- – – – – – – – – – – – – – –
siehe auch => STOP Tihange, STOP Doel: Belgische Klage gegen Rissereaktoren unterstützen! . . . 1. Juli 2016 . . . ASW
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________

29. Oktober 2016: Große AntiAtom-Demo in Lingen!

Bitte vormerken:
29. 10. 2016: Demonstration in Lingen – Aufruf

Beginn: 29. Oktober 2016,
13 Uhr, Bahnhof Lingen
Abschlusskundgebung vor dem Alten Rathaus

Atomkraftwerken jetzt den Saft abdrehen!

Brennstoffversorgung aus Lingen und Gronau stoppen!

Gemeinsam mit vielen Menschen aus dem Emsland und ganz Niedersachsen, aus NRW und aus anderen Regionen wollen wir am 29. Oktober 2016 für unsere Forderungen auf die Straße gehen:
• Uranlieferungen aus Lingen und Gronau an marode AKW in Belgien und Frankreich stoppen!
• Brennelementeherstellung in Lingen und Urananreicherung in Gronau beenden!
• Das AKW Emsland, Grohnde, Tihange, Doel, Fessenheim, Cattenom und alle anderen AKW abschalten! Sofort!
• Energiewende jetzt! Sonne und Wind, statt Fracking, Kohle und Atom!

Über 5 Jahre nach Fukushima und 30 Jahre nach Tschernobyl sind wir mehr denn je von alternden Atomkraftwerken und von einer weiterhin aktiven Nuklearindustrie bedroht.

Atomausstieg? Ungenügend!

Während die verbleibenden 8 deutschen Atomkraftwerke bis Ende 2022 abgeschaltet werden sollen, bleibt die nukleare Infrastruktur unangetastet. Sowohl die Brennelementefabrik in Lingen (Niedersachsen) als auch die Urananreicherungsanlage in Gronau (NRW) verfügen weiterhin über eine unbefristete Betriebsgenehmigung. Beide Uranfabriken versorgen Atommeiler in aller Welt mit Brennstoff, so auch die besonders maroden Meiler Tihange, Doel, Fessenheim und Cattenom.

Lingen – Zentrum der Atomindustrie dichtmachen!

In Niedersachsen hat sich die Atomindustrie auch im Emsland breit gemacht. Gleich vier Atomanlagen in Lingen stehen exemplarisch für verschiedene Gefahren in der nuklearen Kette:
• Mit der Brennelementefabrik mutet die Firma AREVA der Bevölkerung in der Region Störfälle und gefährliche Atomtransporte zu.
• Das fast 30 Jahre alte AKW Emsland soll trotz wiederholter Störfälle noch bis Ende 2022 weiter laufen, wobei es schon jetzt ein unzumutbares Risiko darstellt. Nicht ohne Grund werden in dessen Umkreis Jodtabletten auf niederländischer und deutscher Seite verteilt. Aber veraltete Katastrophenschutzpläne und fehlende Evakuierungspläne lassen befürchten, dass die Bevölkerung bei einer nuklearen Katastrophe der radioaktiven Verseuchung schutzlos ausgeliefert sein wird.
• Die Castor-Atommüllhalle neben dem AKW Emsland macht Lingen zu einem weiteren Atommüllstandort in Niedersachsen, neben den schon vorhandenen oder geplanten Standorten Asse, Gorleben und Schacht Konrad.
• Am ständig wachsenden hochradioaktiven Müll und dem äußerst schwierigen Rückbau des AKW Lingen 1 zeigt sich, wie sehr die nuklearen Hinterlassenschaften unsere Zukunft und die nachfolgender Generationen belasten.

Urananreicherung in Gronau beenden –
Uranexporte stoppen!

In NRW zieht die Angst vor einem Super-GAU in Belgien, aber auch vor den niedersächsischen Atomkraftwerken Emsland (Lingen) und Grohnde immer weitere Kreise. Die Zahl der Kommunen, die sich gegen die belgischen Pannenreaktoren wehren oder vorsorglich Jodtabletten an die Bevölkerung verteilen wollen, wächst zusehends.

Dabei muss klar sein: nur durch das Abschalten der Hochrisikomeiler ist die Gefahr gebannt, und nur mit einen Lieferstopp kann verhindert werden, dass die Meiler in Tihange mit dem angereicherten Uran aus Gronau weiterlaufen.

Dass sich die NRW–Landesregierung der Klage der Städteregion Aachen gegen das AKW Tihange angeschlossen hat, ist ein richtiger Schritt, doch längst nicht ausreichend. Es ist an der Zeit, die im NRW–Koalitionsvertrag vereinbarte Schließung der Urananreicherungsanlage vor der Landtagswahl 2017 endlich umzusetzen!
- – – – –
homepage => weltweit.nirgendwo.info/demo
- – – – -
Spendenkonto
AntiAtomBonn e.V., GLS-Bank
IBAN: DE34430609674038265600,
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: Spende Lingen-Demo 29.10.2016 (bitte unbedingt mit angeben).

Veranstalter*innen:
• Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie, • Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, • AntiAtomBonn, • Anti-Atom-Gruppe Osnabrück, • Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf, • Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), • Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, • Elternverein Restrisiko Emsland, • Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW)

- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________

STOP Tihange, STOP Doel: Belgische Klage gegen Rissereaktoren unterstützen!

(von M. Haase; Aachen)
Wir bauen Biogemüse an in Aachen-Sief, 62 km von Tihange entfernt, in der westsüdwestlichen Hauptwindrichtung.
Jodtabletten werden unseren Garten nicht schützen.

Wir wollen nicht, daß unsere Heimat unbewohnbar wird.

Deshalb klagen wir mit 46 belgischen Umweltaktivisten*innen rund um Tihange bei Lüttich und Doel bei Antwerpen gemeinsam auf eine neue unabhängige wissenschaftliche Untersuchung von Tihange2 und Doel3.
Diese muß dann die dauerhafte Schließung der Reaktoren zur Folge haben, deren überdurchnittliche Gefahren vielfach belegt sind, auch für einen viel weiteren Umkreis. (Denkt an Tschernobyl). . . . => bitte hier weiterlesen
- – – – – – – – – – – – – – –
=> Mehr über das Verfahren auf der 4-sprachigen Kläger*innen-website: not2d3.be
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________
(mehr…)

Rund 4.000 Menschen demonstrierten in Aachen gegen AKW Tihange

Rund 4.000 Menschen haben am Sonntag (26.06.2016) in Aachen für den Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert.
Dazu aufgerufen hatten Bündnis 90/Die Grünen.
Unter dem Motto „Abschirmen unmöglich. Da hilft nur Abschalten“ hielten die Teilnehmer*innen tausende gelbe Schirme mit dem Atomzeichen in die Luft. . . . => weiterlesen bei www1.wdr.de/nachrichten
- – – – – – – – -
siehe auch => Aachener GRÜNE setzen deutliches Zeichen für europäischen Ausstieg aus Atomenergie . . . 26.06.2016 . . . www.gruene-aachen.de
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________