Archiv der Kategorie 'Regio'

#Klimastreik am 20. September 2019 auch bei Dir vor Ort!


Zusammen mit Fridays for Future auf die Straße! Klimaschutz jetzt!

Weltweit streiken Kinder und Jugendliche seit Monaten jeden Freitag für ihre Zukunft. Jetzt sind alle Menschen gefordert: Als breites zivilgesellschaftliches Bündnis rufen wir gemeinsam auf, mit #FridaysForFuture auf die Straße zu gehen – alle zusammen für das Klima!

Die Schüler*innen haben mit ihren Protesten gezeigt, dass sie die Politik unter Zugzwang setzen können.
Am 20. September entscheidet die Bundesregierung über die nächsten Schritte in der Klimapolitik. Wenn wir alle zusammenstehen, treiben wir die Regierung zum notwendigen Handeln.

Macht mit: Kommt am 20. September zur
Demonstration bei Euch vor Ort!
(Text: www.klima-streik.org)
www.klima-streik.org
fridaysforfuture.de

- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Räumung 2018 im Hambacher Forst: So funktioniert NRWE . . .


(WDR aktuell • Am 29.08.2019 auf YouTube veröffentlicht)
- – – – – – – – – – –
2018 ließ die NRW-Landesregierung den Hambacher Forst räumen. Gutachten zeigen nun, was Kritiker schon vermuteten:
Das Baurecht, mit dem die Räumung begründet wurde, war nur ein Vorwand. „Sie wollten räumen“, so WDR-Landeskorrespondent Stefan Lauscher.

- – – – – – – – – – –
Siehe zum Thema auch:
Zur Räumung im Hambacher Forst 2018:
Gutachten zum Hambi-Einsatz

Vor der Räumungsaktion im Hambacher Forst gaben NRW-Ministerien zwei Untersuchungen in Auftrag. Am Ende bleiben viele Unstimmigkeiten. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 27.08.2019
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -

Infos über den aktuellen Stand von Verfahren zum Atommüll-Lager Ahaus

. . Aus dem Inhalt:

. • Kugel-Brennelemente aus dem stillgelegten AVR Jülich

. • Brennelemente aus dem Forschungsreaktor FRM II in Garching bei München
• Lagerung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen
• Problematik der Endloslagerung
• Die „Ahauser Erklärung“
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (mehr…)

Am 20. September 2019: #AlleFürsKlima • Globaler Klimastreik • Auch in Deiner Nähe

So z.B. auch in Aachen, Köln, Bonn, etc. . . .
Aus dem Aufruf:

„Unser Aufruf richtet sich an jede Generation – an Kolleg*innen und Arbeitgeber*innen, an Eltern und Nachbar*innen, an Arbeiter*innen und Angestellte, an Lehrer*innen und Wissenschaftler*innen, Sportler*innen und Arbeitssuchende, Kreative und Auszubildende – an alle:

Am 20. September 2019 findet der dritte globale Klimastreik statt

Weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Parisabkommen und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden.

Während in Berlin das Klimakabinett tagt und in New York einer der wichtigsten UN Gipfel des Jahres vorbereitet wird, wollen wir den 20. September zum größten globalen Klimastreik aller Zeiten machen.“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weiterlesen (und alle Infos) bei => Fridays for Future
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
siehe auch:
Generalstreik für Klimaschutz:
Dem Ernst der Lage angemessen

Fridays for Future will mit einem Generalstreik die Politik zwingen, mehr fürs Klima zu tun. Völlig zu recht. Das Vorhaben ist richtig und nötig. . . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 04.08.2019
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Angst vor Atom-GAU: Deutschland ordert 190 Millionen Jodtabletten

Jod – und alles „es joot“?
Hatten wir doch schon mal ? Richtig !!!
Aachen, Euskirchen und etliche andere Kreise und Kommunen legten aus Angst vor einem Unfall im AKW Tihange in großem Stil einen Vorrat an Jodtabletten an.

Nun legt die Bundesrepublik Deutschland nach:
Heute (22.08.2019) wurde bekannt, dass das Bundesamt für Strahlenschutz 190 Millionen Jodtabletten bestellt hat, die im Ernstfall zum Schutz vor Schilddrüsenkrebs eingenommen werden sollen. Eine rechtzeitige Einnahme der Jodtabletten soll nach einem schweren Atomunfall verhindern, dass sich radioaktives Jod in der Schilddrüse von betroffenen Menschen einlagert.

Udo Buchholz vom BBU-Vorstand bezeichnet die Verteilung von Jod-Tabletten als Maßnahme gegen AKW-Unfälle für unzureichend, da die Tabletten maximal vor Schilddrüsenkrebs schützen. Vor allen anderen radioaktiven Substanzen die bei einem GAU freigesetzt werden, schützen sie nicht.
Also, eigentlich eine reine Blendwerk-Maßnahme.

So schreibt Jan Becker im .ausgestrahlt-Blog: „Gegen weitere Strahlenbelastung oder die vielen anderen dann freigesetzten radioaktiven Elemente schützen die Tabletten nicht. Tatsächlich wirkungsvoll ist nur die sofortige Stilllegung aller AKW.

Der BBU kritisiert weiter, dass die Bundesregierung und das Bundesamt für Strahlenschutz die hiesigen Atomkraftwerke als sicher bezeichnen. Die Anschaffung der neuen Jodtabletten wird mit möglichen Störfällen in grenznahen Atomkraftwerken anderer Länder begründet. „In den Niederlanden sieht es umgekehrt aus und es wurden bereits Jodtabletten mit Hinweis auf das AKW Lingen 2 verteilt“, so Udo Buchholz.
(Mit Material von PM und .ausgestrahlt-Blog)
- – – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe auch:
„Keine Angst vor Atomkraft“ versus 190 Millionen Jodtabletten . . . Jan Becker für .ausgestrahlt-Blog . . . 22.08.2019
sowie:
Jodtabletten: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
AKW und Uranfabriken stilllegen – Uranexporte stoppen!
. . . PM von BBU . . . 22.08.2019
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Jülich: „Keine Prognose“ für den Verbleib des Atommülls möglich

(Text von Jan Becker für .ausgestrahlt-Blog vom 21.08.2019)

Weil die „Sicherheit“ der 152 Castorbehälter im Zwischenlager Jülich nicht mehr nachgewiesen werden konnte, ordnete die nordrhein-westfälische Atomaufsicht vor fünf Jahren die unverzügliche Räumung an. Passiert ist nichts.
Heute heißt es, es sei „keine Prognose möglich“, wann und ob etwas mit dem Atommüll geschieht.

Seit Jahren werden drei Räumungsoptionen diskutiert: Der Abtransport in die USA, ins Zwischenlager Ahaus oder der Neubau einer Zwischenlagerhalle. Die Atomaufsicht fordert die Lösung, die am schnellsten umzusetzen ist. Atomkraftgegner*innen fordern den Neubau einer Zwischenlagerhalle. In einer Machbarkeitsstudie dazu hatte die Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen mbH (JEN) jedoch von einer Bauzeit von neun Jahren gesprochen – und damit dieser Lösung im Vergleich mit den anderen Optionen eine Absage erteilt. . . . weiterlesen bei => .ausgestrahlt-Blog . . . 21.08.2019
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Atommüll-Lager Jülich: Wer lügt hier?

• Diskussion um Jülicher Atomkugeln wird immer
grotesker
• Initiativen bitten NBG-Vorsitzenden Töpfer um Klärung

Die Diskussion um den künftigen Verbleib der Brennelement-Kugeln aus dem stillgelegten Versuchsreaktor AVR in Jülich nimmt immer groteskere Züge an:
Neben einem möglichen Transport nach Ahaus oder gar in die USA wird bekanntlich auch die Option eines Lagerneubaus in Jülich selbst verfolgt. Das Forschungszentrum Jülich (FZJ) hat daran aber kein Interesse und unternimmt alles, um diese Option ad absurdum zu führen.

So wurde im Februar auf einer Sitzung des Nationalen Begleitgremiums (NBG) in Jülich durch den Sprecher der Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) mitgeteilt, dass das Grundstück für diesen Lagerneubau, das schon 2012 bereitgestellt worden war, im November 2018 vom FZJ wieder zurückgezogen worden sei. Diese Auskunft wurde in den nachfolgenden Wochen und Monaten mehrfach bestätigt.

„Irgendwer lügt hier ganz gewaltig“

Und nun der Clou: In einer Antwort auf eine „Kleine Anfrage“ des Bundestagsabgeordneten Oliver Krischer (Bündnis 90/Die Grünen) behauptet die Bundesregierung am 24.07.19, dass es eine solche Rücknahme nicht gebe bzw. ihr davon nichts bekannt sei. Und das, obwohl das FZJ weitgehend von der Bundesregierung finanziert und über den Aufsichtsrat gesteuert wird!

„Eine solch gravierende Entscheidung wie die Rücknahme des Grundstücks wäre ohne Kenntnis und Zustimmung der Bundesregierung nicht denkbar. Irgendwer lügt hier ganz gewaltig“, so Hartmut Liebermann von der Bürgerinitiative Kein Atommüll in Ahaus.
„Es ist unglaublich, die Öffentlichkeit wird seit Jahren von den Verantwortlichen im Forschungszentrum wie auch von den verantwortlichen Politikern an der Nase herumgeführt“, ergänzt Marita Boslar vom Aktionsbündnis Stop Westcastor in Jülich.

Die beiden Initiativen, die einhellig einen Abtransport der Jülicher Brennelemente nach Ahaus oder in die USA ablehnen und einen Verbleib am Ort in einem neu zu errichtenden erdbebensicheren Lager fordern, haben sich jetzt in dieser Angelegenheit an Prof. Dr. Klaus Töpfer gewandt.
Der ehemalige Bundesumweltminister ist Vorsitzender des Nationalen Begleitgremiums, das die Bemühungen um Findung einer Lösung für die Atommüll-Problematik kritisch begleiten soll.
Auf einer Sitzung des NBG im Februar 2019 wurde zum ersten Mal die Rücknahme des Grundstücks für einen Zwischenlagerneubau verkündet. Der Brief an Töpfer ist dieser Presseinformation beigefügt.
(PM)
- – – – – – – – – – –
siehe auch:
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Oliver Krischer, Sylvia Kotting-Uhl, Lisa Badum, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (pdf)
und:
Brief an den Vorsitzenden des Nationalen Begleitgremiums Herrn Prof. Dr. Klaus Töpfer (pdf)
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Greta Thunberg besucht überraschend Hambacher Forst


(WDR aktuell • Am 10.08.2019 auf YouTube veröffentlicht)
Greta Thunberg hat zum ersten Mal den RWE-Braunkohletagebau Hambach und den angrenzenden Hambacher Forst besucht. Die Klimaaktivistin zeigte sich schockiert: Es sei unvorstellbar, dass so viel Natur und Landschaft zerstört würden. Außerdem warb sie für einen früheren Kohleausstieg in Deutschland. Thunberg sprach auch mit anderen Umweltaktivisten, die seit Jahren das Waldgebiet besetzen.


(WDR aktuell • Am 10.08.2019 auf YouTube veröffentlicht)
Das komplette Interview: Greta Thunberg hat zum ersten Mal den RWE-Braunkohletagebau am Hambacher Forst besucht. Dort hat die Fridays-for-Future-Initiatorin auch mit anderen Klimaschutzaktivisten gesprochen.
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe auch:
Greta Thunberg im Hambacher Forst:
„Dieser Wald ist so wichtig“

Die Aktivistin besucht die Waldbewohner*innen. Sie besichtigt den Tagebau, steigt in ein Baumhaus und fordert den deutschen Kohleausstieg vor 2038. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 10.08.2019
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Save the Date: Globaler Klimastreik am 20.09.2019 – auch in Deiner Nähe!


Aus dem Aufruf von „Fridays for Future“:

„Unser Aufruf richtet sich an jede Generation – an Kolleg*innen und Arbeitgeber*innen, an Eltern und Nachbar*innen, an Arbeiter*innen und Angestellte, an Lehrer*innen und Wissenschaftler*innen, Sportler*innen und Arbeitssuchende, Kreative und Auszubildende – an alle:
Am 20. September 2019 findet der dritte globale Klimastreik statt

Weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Parisabkommen und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden.

Während in Berlin das Klimakabinett tagt und in New York einer der wichtigsten UN Gipfel des Jahres vorbereitet wird, wollen wir den 20.09. zum größten globalen Klimastreik aller Zeiten machen.“ . . . . . . . . weiterlesen (und alle Infos) bei => Fridays for Future
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
siehe auch:
Generalstreik für Klimaschutz:
Dem Ernst der Lage angemessen

Fridays for Future will mit einem Generalstreik die Politik zwingen, mehr fürs Klima zu tun. Völlig zu recht. Das Vorhaben ist richtig und nötig. . . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 04.08.2019
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

AKW Tihange-2 nach fast einem Jahr wieder angefahren

(Text von Jan Becker für .ausgestrahlt-Blog)
Auch wenn es bröckelt und rostet: Es ist immer alles „sicher“

Fast ein Jahr lang war Block 2 des AKW Tihange vom Netz, weil poröser Beton in einer Sicherheitsanlage saniert werden musste. Man habe die Lage so eingeschätzt, dass der Verfall des Betons keine Auswirkungen auf die Beschaffenheit der Anlage habe, so der Atomaufsichts-Chef Frank Hardeman im Oktober 2018. Man habe diesen Alterungseffekt „lange unterschätzt“.
Bei Untersuchungen wurden auch im Nachbarblock 3 ähnliche Probleme gefunden.
Die umfangreichen Reparaturarbeiten in Block 2 waren nun abgeschlossen, doch der Neustart wurde „für weitere nötige Tests“, so der Betreiber, vier Mal innerhalb weniger Tage verschoben.

Der Standort Tihange ist vor ein paar Jahren nach Rissbefunden im Reaktorbehälter in die Schlagzeilen gekommen.
Doch aller Kritik und Bedenken, selbst aus dem deutschen Bundesumweltministerium, zum Trotz sind aktuell alle Meiler in Belgien in Betrieb, einschließlich des Risse-Reaktors. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weiterlesen bei => .ausgestrahlt-Blog . . . 05.07.2019
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –