Archiv der Kategorie 'Kohlekraft'

Hambacher Forst: Im September jeden Sonntag Waldspaziergang!

Im September gibt es gleich fünf (!) Sonntagsspaziergänge, an jedem Sonntag . . .
. . . immer 11.30 Uhr, geplant ist der bekannte Treffpunkt am Kieswerk Collas.

Den ersten Spaziergang führt Andreas Büttgen von Buirer für Buir,
den zweiten Todde Kemmerich,
die andern drei Eva Töller und Michael Zobel: „Am Ende mein Appell, kommt in den Hambacher Wald solange es noch geht, zeigt, dass Ihr der Vernichtung des Hambacher Forstes nicht tatenlos zusehen wollt.“
Anmeldungen unter info[at]zobel-natur.de



https://hambacherforst.org

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Symbolische Blockade und Kundgebung gegen belgische Atomkraftwerke vor dem Bundesumweltministerium in Bonn

Solidarität mit Widerstand im Hambacher Forst

Bundesumweltministerin Svenja Schulze soll sich verstärkt für die sofortige Stilllegung der störanfälligen belgischen Atomkraftwerke einsetzen.
Außerdem soll sie unverzüglich die brisanten Brennelement-Exporte nach Belgien – und in andere Länder – endlich untersagen und die für diesen Export produzierenden Uranfabriken in Lingen und Gronau stilllegen lassen.

Das haben bei einer Kundgebung in Bonn vor dem Bundesumweltministerium am Donnerstag (30.08.2018) rund 60 Mitglieder*innen mehrerer Organisationen mit großem Nachdruck gefordert.
Zeitweise wurde die Zufahrt zum Ministerium spontan mit Anti-Atomkraft-Transparenten symbolisch blockiert.

Außerdem solidarisierten sich die Teilnehmer*innen der Kundgebung in Redebeiträgen mit dem Widerstand im Hambacher Forst gegen die drohende Rodung des Waldes. Die Energiepolitik des Energiekonzerns RWE wurde massiv kritisiert.

Veranstaltet wurde die Protestaktion von der Initiative Anti Atom Bonn, Unterstützung kam u. a. von weiteren Anti-Atomkraft-Initiativen, vom Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), von Greenpeace und von der Deutschen Sektion der Internationalen Ärzte zur Verhütung eines Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW).

Anlass der Protestaktion war die verharmlosende Reaktion des Bundesumweltministeriums (BMU) auf eine fragwürdige Stellungnahme der Reaktorsicherheitskommission (RSK) zu den beiden belgischen Pannen-AKW Tihange 2 und Doel 3.
Das BMU hatte dazu unbegründet verlauten lassen, dass die beiden Reaktoren trotz tausender Risse im Druckbehälter angeblich sicher zu betreiben seien. Die Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände sind entsetzt über diese Verharmlosung.

Im Juli hatte das BMU nach Veröffentlichung der RSK-Stellungnahme behauptet, die Forderung nach Abschaltung der beiden Rissereaktoren Tihange 2 und Doel 3 sei „jetzt durch nichts mehr zu rechtfertigen.“ Nach mehreren Medienanfragen ruderte jedoch selbst der RSK-Vorsitzende Wieland in der Badischen Zeitung zurück und erklärte, die RSK-Stellungnahme treffe eben keine Aussage über die „Sicherheit oder Unsicherheit“ des weiteren AKW-Betriebs in Belgien. Massive Kritik an dem RSK-Gutachten kommt auch vom Land Baden-Württemberg. Die Länder NRW, Rheinland-Pfalz und auch Niedersachsen sehen ebenfalls noch offene Fragen.

Der Protest der Anti-Atomkraft-Bewegung richtet sich zudem gegen die sehr fragwürdige Zusammensetzung der RSK.
Mehrere Mitglieder sind z. B. bei der Nuklearfirma EDF/Framatome beschäftigt, die die Brennelemente aus Lingen für Tihange und Doel liefert. Außerdem modernisiert Framatome die Sicherheitsleittechnik für Doel 1 und 2, während EDF sogar Miteigentümerin von Tihange 2 und Doel 3 ist. EDF/Framatome ist damit wirtschaftlich stark beteiligt in Belgien. Zudem hat Framatome über seine Anwälte in letzter Zeit laut Süddeutscher Zeitung massiv Druck auf das Bundesumweltministerium und das untergeordnete Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) zur Erteilung von Transportgenehmigungen für Brennelementexporte ausgeübt.

Abgerundet wurde die Kundgebung vor dem Bundesumweltministerium mit Liedern von Gerd Schinkel aus Köln.
(PM)
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StopKohle-Aktion am 24. Juni 2018 um 12 Uhr auch in Aachen und Köln

Köln sagt „STOP KOHLE!“ – bruche mer nit, wolle mer nit, fott domit!

In der nächsten Woche wird die sogenannte Kohlekommission zum ersten mal tagen. Dies wollen wir zum Anlass nehmen um die Wichtigkeit eines schnellen Kohleausstieg auf die Straße zu tragen. Neben der großen Demo in Berlin wird es am 24. Juni 2018 in über 40 Städten StopKohle-Aktionen geben:
https://veranstaltungen.campact.de/#!/groups/campact-aktionsnetz-stopp-kohle

Auch in Köln wollen wir ab 12 Uhr auf der Domplatte auf einem weißen Banner schwarze Handabdrücke sammeln.

Um 13 Uhr wollen wir dann eine Fotoaktion mit unseren schwarzen Händen und dem „StopKohle“-Banner an der Dom-Treppe machen. Kommt vorbei und macht mit!

Nach zwei Redebeiträgen von der Klimawissenschaftlerin Andrea Bauer (March of Science) und Anja Georg (Buirer für Buir), die über ihre Betroffenheit durch den Tagebau Hambach und dem Kampf um den Hambacher Wald berichten wird, werden wir mit einer kurzen Demo lautstark zur Bezirksregierung Köln ziehen.

Lautstark, weil viele noch nicht wissen, dass RWE bei der Bezirksregierung die Genehmigung für den Bau eines neuen Braunkohlekraftwerkes in Niederaußem, 30 km westlich von Köln, beantragt hat. Statt zuzulassen, dass neue Kraftwerke gebaut werden, sollten die Kohlekommission und die Bundesregierung beschließen, alte Kohlekraftwerksblöcke abzuschalten, so dass wir unsere Klimaschutzziel minus 40% bis 2020 noch erreichen!

Deshalb fordern wir von NRW Ministerpräsident Laschet, Energieminister Pinkwart und der Regierungspräsidentin Frau Walsken den Antrag von RWE abzulehnen. Kommt am 24.6. zur Kölner oder zu einer der andern StopKohle-Demos und ruft zur Unterzeichnung meiner Petition auf: https://weact.campact.de/petitions/kein-neues-braunkohlekraftwerk-in-nrw
(Text von Tim Petzoldt)

Aachen sagt „STOP KOHLE!“ um 12 Uhr am Elisenbrunnen

Elisenbrunnen, Friedrich-Wilhelm-Platz, 52062 Aachen

2018 entscheidet sich, wie lange Deutschland noch am Klimakiller Kohle festhält.
Am 24. Juni zeigen deshalb tausende Bürger*innen im ganzen Land ihre Unterstützung für einen raschen Kohleausstieg – und konsequenten Klimaschutz!
Sei dabei wenn wir unsere Handabdrücke unter die Forderung “STOP KOHLE” setzen – damit die Bundesregierung den Kohleausstieg endlich richtig anpackt!
(Text: Veranstalterin „Anna“)
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Pressemitteilung „Infoabend: Das Rheinische Braunkohlerevier im Treibhaus“

© Herbert Sauerwein

Infoabend „Das Rheinische Braunkohlerevier im Treibhaus – Klimakrise, Widerstand, Zukunftsperspektiven für die Region“

Jülich, Juni 2018
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac Inde-Rur lädt zu einem Infoabend mit dem Titel „Das Rheinische Braunkohlerevier im Treibhaus“ in den Jülicher Kulturbahnhof (Bahnhofstraße 13) ein. Die Veranstaltung ist am Freitag, 22. Juni, im kleinen Saal und beginnt um 19 Uhr. Professor Rolf Schwermer, Alexis J. Passadakis, Emilio Weinberg und ein Aktivist des Bündnisses „Ende Gelände“ referieren über „Klimakrise, Widerstand und Zukunftsperspektiven für die Region“. Der Eintritt ist frei.
Die globale Klimaerwärmung nimmt rasant zu. Kein Wunder, dass das Rheinische Braunkohlerevier in den letzten Jahren zum Schauplatz vielfältiger Proteste – von politischen Waldspaziergängen bis hin zu Aktionen massenhaften zivilen Ungehorsams – geworden ist. Marita Boslar (Attac Inde-Rur): „Die Braunkohlentagebaue und – Kraftwerke von RWE zerstören nicht nur die Landschaft, deren Dörfer und die Gesundheit der Anwohnerinnen und Anwohner. Als größte CO2-Quelle Europas sind sie einer der krassesten Tatorte der Klimakrise.
Ohne raschen Braunkohleausstieg ist aber keine effektive Klimapolitik machbar. Und ohne einen Stopp der Bagger ist auch die Rettung des ökologisch wertvollen Hambacher Waldes nicht möglich.“
Wer leistet wie Widerstand gegen RWE und Co im Rheinischen Braunkohlerevier? Welche Aktivitäten von Klimacamps bis Baggerblockaden plant die Klimabewegung im Sommer und Herbst? Welche Perspektiven bietet eine demokratische Kontrolle des Energiesektors? Was ist von der brandneuen Kohlekommission der Bundesregierung zu erwarten? Und welche Zukunftsperspektiven hat die Region nach dem Ende der Kohle?

Weitere Informationen:
• Referent*innen:
eine Aktivist*in, Ende Gelände
Prof. Rolf Schwermer, Experte für Speichermöglichkeiten von Erneuerbaren Energien
Alexis J. Passadakis, Attac Deutschland
Emilio Weinberg, aktiv im Bündnis gegen Braunkohle und Ko-Kreis Attac Deutschland

• Links
https://www.ende-gelaende.org/de/
http://www.rolf-schwermer.de/
https://www.solidarische-moderne.de/de/article/216.alexis-passadakis.html
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-186769.html
http://weinberg-psychodrama-soziodrama.de/emilio-alfred-weinberg/
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Hambacher Forst: 80 Milliarden Euro für eine Wiese • Verhindert die Rodungssaison 2018/19! Join the Resistance!

„Die Wiese ist ein großes Symbol des Widerstands“, sagt Claßen

Der Energiekonzern RWE will den Braunkohletagebau Hambach ausbauen; Aktivisten haben jedoch Grundstücke besetzt, um die Arbeiten zu verhindern.
Eines der Grundstücke gehört Kurt Claßen; der Konzern hat ihm dafür 12 500 Euro geboten.
Claßen hat den Wert seines Grundstückes selbst ausgerechnet. Als Grundlage nimmt er jedoch den Ertrag, der dem Konzern entgehen würde und kommt so auf die 80 Milliarden Euro. . . . => weiterlesen bei www.sueddeutsche.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .


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Infoabend: „Das Rheinische Braunkohlerevier im Treibhaus!“

© Herbert Sauerwein

Das Rheinische Braunkohlerevier im Treibhaus – Klimakrise, Widerstand, Zukunftsperspektiven für die Region

Datum: Freitag, 22. Juni 2018, Uhrzeit 19-21 Uhr

Ort: Kuba, Bahnhofstraße 13, 52428 Jülich (https://www.kuba-juelich.de/)

Referent*innen:
eine Aktivist*in, Ende Gelände
Prof. Rolf Schwermer, Experte für Speichermöglichkeiten von Erneuerbaren Energien
Alexis J. Passadakis, Attac Deutschland
Emilio Weinberg, aktiv im Bündnis gegen Braunkohle und Ko-Kreis Attac Deutschland

Moderation:
Marita Boslar, Attac Inde-Rur

Eintritt frei

Eine Veranstaltung von Attac Inde-Rur

Die globale Klimaerwärmung nimmt rasant zu. Kein Wunder, dass das Rheinische Braunkohlerevier in den letzten Jahren zum Schauplatz vielfältiger Proteste – von politischen Waldspaziergängen bis hin zu Aktionen massenhaften zivilen Ungehorsams –geworden ist. Die Braunkohlentagebaue und – Kraftwerke von RWE zerstören nicht nur die Landschaft, deren Dörfer und die Gesundheit der Anwohnerinnen und Anwohner:
Als größte CO2-Quelle Europas sind sie einer der krassesten
Tatorte der Klimakrise.
Ohne raschen (Braun-)Kohleausstieg ist aber keine effektive Klimapolitik machbar. Und ohne einen Stopp der Bagger ist auch die Rettung des ökologisch wertvollen Hambacher Waldes nicht möglich.
Wer leistet wie Widerstand gegen RWE & Co. im Rheinischen
Braunkohlerevier? Welche Aktivitäten von Klimacamps bis Baggerblockaden plant die Klimabewegung im Sommer und Herbst? Welche Perspektiven bietet eine demokratische Kontrolle des Energiesektors? Was ist von der brandneuen Kohlekommission der Bundesregierung zu erwarten? Und welche Zukunftsperspektiven hat die Region nach dem Ende der Kohle?

Mehr Infos:
Attac Inde-Rur
Attac Energie-Klima-Umwelt
Ende Gelände
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BRAND • Eine Filmtrilogie über den Widerstand im Rheinischen Revier

Flyer zum vergrößern bitte anklicken (pdf)

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„Tiefenentspannter Kohleausstieg“ • Demo am 24.06.2018 in Berlin: „Stop Kohle“




24. Juni 2018 • Berlin, Kanzleramt • 12:00 Uhr • Demo:
„Stop Kohle!“

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=> zum NDR-Video: „Tiefenentspannter Kohleausstieg“
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siehe auch => Der Umstieg
Die AKW sollen sofort vom Netz, die Kohleschlote schnellstmöglichst aufhören zu qualmen. Geht das auch parallel? Und woher kommt künftig der Strom, wenn Wind und Sonne einmal keinen liefern?
=> . . . Hintergrund-Infos von .ausgestrahlt
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50. Waldspaziergang mit Michael Zobel am Sonntag, 10. Juni 2018 ab 11:30 Uhr im Hambacher Forst

(aktualisiert am 07.06.2018; neuer Treffpunkt!)
Es ist wieder so weit, der 50. monatliche Sonntagsspaziergang im Hambacher Forst steht bevor; Achtung: Neuer Treffpunkt!

Monatliche Führung der ganz anderen Art mit
Michael Zobel (Naturführer) und Eva Töller

Sonntag, 10. Juni, 11.30 Uhr, Wald statt Kohle – der 50. Sonntagsspaziergang im Hambacher Wald, bisher mehr als 13.000 Teilnehmer*innen bei 130 Führungen in den vergangenen vier Jahren…

Der Energiekonzern RWE will von Oktober 2018 bis Februar 2019 die verbliebenen Reste des Hambacher Waldes vernichten, um im Tagebau Hambach weiter Braunkohle fördern zu können. Der einst größte Wald des Rheinlandes steht vor der endgültigen Zerstörung. Die Bagger und Kettensägen stehen bereit, der Wald mit seinen hunderte Jahre alten Hainbuchen und Stieleichen soll verschwinden.

Unaufhaltsam? Noch ist Wald da und mit ihm erstaunlich viele sehr aktive Menschen, die mit phantasievollen Aktionen versuchen zu retten, was noch zu retten ist. Seit mehr als sechs Jahren ist der Wald besetzt, Waldschützer aus ganz Deutschland und den Nachbarländern bewohnen Baumhäuser in uralten Buchen und Eichen.

Neuer Treffpunkt und neue Route

Wir treffen uns wie gehabt um 11.30 Uhr. Diesmal in Manheim. Am Marktplatz. An der Kirche. Parkmöglichkeiten reichlich vorhanden. Es wird Einweiser geben.
Von Manheim geht es an den Abbrucharbeiten vorbei, zur alten A4-Trasse und zur BUND-Wiese. Dort Pause und Picknick. Diesmal gehen wir in den kleinen Teil des Hambacher Waldes, der noch nördlich der ehemaligen A4 übrig geblieben ist und der zusammen mit dem besetzten Wald hoffentlich als FFH-Gebiet gerettet werden kann.
Anmeldung und weitere Infos bei mir unter 0171-8508321 oder per Mail: info[at]zobel-natur.de

Inzwischen ist der neue Flyer eingetroffen, es gibt jetzt Waldführungs-Termine bis Dezember:
15. Juli, 19. August, 16. September, 7. Oktober, 11. November, 9. Dezember
Und je näher die kommende Rodungs-Saison rückt, verstärken wir die Aktivitäten, daraus erneut eine Rodungs-Verhinderungssaison zu machen.
Im September wird es JEDEN Sonntag Führungen geben.
Ab Oktober, mit Beginn der Rodungssaison, sind viele weitere Spaziergänge in Planung.

Petition unterstützen

Antjes Petition braucht nach wie vor Unterschriften, jetzt sind es 68.891, da geht noch was… bitte unterzeichnen, weiterleiten, ein Ausrufezeichen nach Berlin senden…, danke
https://weact.campact.de/petitions/hambacher-wald-retten-klimaziele-realisieren-1
Danke für Eure Unterstützung,

Michael Zobel, Naturführer und Waldpädagoge, Eva Töller, Antje Grothus, Todde Kemmerich und viele weitere Menschen, die sich für den Erhalt des Hambacher Waldes einsetzen
(Text: Michael Zobel, www.naturfuehrung.com)
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Rote Karte für RWE: Rückblick auf die Proteste zur Hauptversammlung am 26.04.2018


Anti-Atom- und Anti-Kohle-Bündnis bei der Hauptversammlung von RWE gemeinsam mit dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V. an der Grugahalle Essen.
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26. April 2018: Zeig RWE die Rote Karte! Proteste zur RWE-Hauptversammlung

Kundgebung und Aktion „Rote Linie“ zur
RWE-Hauptversammlung

Donnerstag, 26. April 2018

8.30 Uhr vor der Grugahalle Essen

13.00 Uhr vor dem Hbf/Hauptpost Essen

• Menschenkette und kreative Aktionen mit RWE-Drachen, Großpuppen u.v.m.
• Atemgift-Ambulanz
• Informationen zum Widerstand im Rheinischen Braunkohlerevier und Uran-Lieferungen an Pannen-AKW Tihange

Trotz Klimawandel und Energiewende setzt RWE weiterhin auf fossile Energieträger, vor allem Kohle. RWE zerstört dafür Wälder, Dörfer und gefährdet die Gesundheit von vielen Menschen und das globale Klima. Trotz Atomausstieg beliefert RWE die Pannenreaktoren Tihange und Doel und ist an der Gronauer Urananreicherungsanlage beteiligt. RWE verdient Millionen an dieser lebensbedrohenden Situation für Europa. Wir können das nicht tolerieren!

Am 26. April 2018, dem Jahrestag von Tschernobyl, findet in Essen die Hauptversammlung von RWE statt. Eine gute Gelegenheit, um uns Gehör zu verschaffen und zu zeigen, dass der Widerstand gegen RWE immer stärker wird!

Ab 8.30 Uhr werden wir vor der Grugahalle eine Rote Linie in Form einer Menschenkette mit roten Karten, Bändern und Transparenten bilden. Dazu wird es viele weitere kreative Aktionen geben. Dazu laden wir euch ein!

In der Hauptversammlung selbst werden zahlreiche Aktivist*innen unsere vielfältigen Kritikpunkte den Aktionär*innen vortragen und den RWE-Vorstand mit entlarvenden Fragen löchern.

Ab 13 Uhr werden wir dann die Kritik an RWE auch in die Essener Innenstadt tragen:
• Rote Karte für den Klima-Killer RWE!
• Rote Karte für die Zerstörung des Hambacher Walds und Zwangsumsiedlungen!
• Rote Karte für Uranlieferungen an Pannenreaktoren Tihange und Doel
• Rote Karte für Uranlieferungen in die USA für Atomwaffen-Tritium
• Rote Karte für die RWE-AKW Lingen 2 und Gundremmingen C
• Rote Karte für die Gesundheitsgefährdung!
• Rote Karte für die Repression gegen Klima-Aktivist*innen!
• Rote Karte für Blutkohle aus Kolumbien und Russland!
(PM von: www.kritischeaktionaere.de/rwe.html)
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Für eine echte Energiewende!

NiX wie raus aus Atom- & Kohle-Kraft!
Jetzt auf echten Ökostrom umsteigen!

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WDR • Tagebau Hambach Entscheidung gefallen: Braunkohletagebau geht weiter


Die Bezirksregierung Arnsberg hat am Donnerstag (29.03.2018) entschieden, dass es mit dem umstrittenen Braunkohletagebau Hambach weitergeht. Ab dem 01.10.2018 darf der Betreiber RWE Power auch im Hambacher Forst wieder roden. Umweltaktivisten und Braunkohlegegner protestieren seit Jahren für den Erhalt des Waldes. (WDR, 29.03.2018)
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