Archiv der Kategorie 'Jülich'

Mahnwache anlässlich der Jahresabschlussfeier des Forschungszentrums Jülich in Düsseldorf abgehalten

„Verantwortung für Atommüll kann man nicht outsourcen“

Unter diesem Motto hielten Atomkraftgegner*innen am Dienstag, 21. November 2017 eine Mahnwache vor dem Haupteingang der Akademie der Wissenschaften und der Künste NRW, in Düsseldorf – Bilk ab.
Aufgerufen hatten das Aktionsbündnis „Münsterland gegen Atomanlagen“ und das Aktionsbündnis „Stop Westcastor“.
An diesem Tag fand dort die Jahresabschlussfeier des Forschungszentrums Jülich (FZJ) statt.

Peter Bastian vom Aktionsbündnis „Münsterland gegen Atomanlagen“: „Wir begrüßen, dass das Forschungszentrum in Jülich inzwischen breit aufgestellt ist und auch im Bereich Energiewende und Klimawandel forscht – aber wir werden nicht zulassen, dass sich das Forschungszentrum aus seiner Verantwortung für seinen Atommüll stiehlt!“

Die 152 Castoren aus dem 1978 fast havarierten Kugelhaufenreaktor stehen auf dem Gelände des FZJ in einem Zwischenlager, das „marode“ und dessen Genehmigung bereits 2013 abgelaufen ist. Seit 2014 lagern die rund 300.000 verstrahlten Graphitkugeln in den 152 Castorbehältern im Jülicher Zwischenlager „illegal“.

In der Kritik der Atomkraftgegner*innen steht, dass das Forschungszentrum den Atommüll inzwischen an die bundeseigene Firma, die „Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen“ (JEN) ausgegliedert hat.

Marita Boslar vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“:
„Die Vorbereitungen für einen Export in die USA laufen hinter den Kulissen weiter.
Entgegen den Beteuerungen des FZJ wird ein baldiger Transport des Atommülls in das Zwischenlager Ahaus favorisiert und immer wahrscheinlicher.
Der notwendige Neubau eines sicheren Zwischenlagers in Jülich wird mutwillig verschleppt. Bund und Land schauen zu.
Wir fordern vom FZJ die Übernahme der Verantwortung und den sicheren Verbleib des strahlenden Mülls in Jülich.“

Nachdem das Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks vor wenigen Tagen im Rahmen der aktuellen Bonner Weltklimakonferenz bereits vor dem FZJ mit Protest konfrontiert hat, wollten das Aktionsbündnis „Münsterland gegen Atomanlagen“ und das Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ gemeinsam den politischen Druck aufrechterhalten.
- – – – – – – – – — — -
siehe auch => Aufruf zur Mahnwache am 21. November 2017 anlässlich der Jahresabschlussfeier des Forschungszentrums Jülich in Düsseldorf . . . 19.11.2017 . . . ASW
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_____________________________________

Aufruf zur Mahnwache am 21. November 2017 anlässlich der Jahresabschlussfeier des Forschungszentrums Jülich in Düsseldorf

• „Kein Export des Jülicher Atommülls in die USA“
• „Keine Atommüll-Transporte nach Ahaus“
• „Möglichst sicherer Zwischenlager-Neubau in Jülich“

Das „Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen“ und das
Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ rufen zur
Mahnwache am 21. November 2017 um 16:30 Uhr
vor dem Haupteingang der Akademie der Wissenschaften und der Künste NRW, Palmenstraße 16 in 40217 Düsseldorf-Bilk
, auf.
An diesem Tag findet dort die Jahresabschlussfeier des Forschungszentrums Jülich (FZJ) statt.

Man feiert sich selbst – Wir feiern mit!

Nachdem die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks vor wenigen Tagen im Rahmen der aktuellen Bonner Weltkimakonferenz das FZJ besucht hatte und auch dort durch unseren Protest begrüßt wurde, wollen wir den politischen Druck aufrecht erhalten.

Wir werden nicht zulassen, dass sich das Forschungszentrum Jülich aus seiner Verantwortung für seinen Atommüll stiehlt!

Die 152 Castoren des damals fast havarierten Kugelhaufenreaktors stehen in einem Zwischenlager, das marode ist und dessen Genehmigung bereits 2013 abgelaufen ist. Seit 2014 lagern die rund 300.0000 verstrahlten Graphitkugeln in den 152 Castorbehältern im Jülicher Zwischenlager illegal.

• Die Vorbereitungen für einen Export in die USA laufen hinter den Kulissen weiter.
• Entgegen den Beteuerungen des FZJ wird ein baldiger Transport des Atommülls in das Zwischenlager Ahaus favorisiert und immer wahrscheinlicher.
• Ahaus droht zur Dauer- Atommüllkippe zu werden.
• Der notwendige Neubau eines sicheren Zwischenlagers in Jülich wird vom Forschungszentrum mutwillig verschleppt. Bund und Land schauen zu!

Das werden wir als Anti-Atomkraft-Bewegung nicht hinnehmen.
Wir fordern vom FZJ die Übernahme der Verantwortung und den sicheren Verbleib des strahlenden Mülls in Jülich.

Wir stellen uns quer gegen jegliche Castor-Transporte, ob in die USA oder nach Ahaus!

Kommt zur Mahnwache am 21. November 2017 nach Düsseldorf- Bilk ! • Beginn: 16:30 Uhr
• Ort: Haupteingang der Akademie der Wissenschaften und der Künste
• 40217 Düsseldorf – Bilk, Palmenstr. 16
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_____________________________________

Übergabe eines Statements an Bundesumweltministerin Hendricks • Mahnwache am 10.11.2017 vor dem Forschungszentrum Jülich abgehalten

Das Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ hielt am 10. November 2017 vor dem Haupteingang des Jülicher Forschungszentrums (FZJ) eine Mahnwache ab.
Anlass war der Besuch der Bundesumweltministerin Barbara Hendricks im FZJ. Im Rahmen der 23. UN-Klimakonferenz (Conference of the Parties – kurz COP23) in Bonn hat die Ministerin mit Gästen der COP das FZJ besucht.

Vertreter*innen des Aktionsbündnisses „Stop Westcastor“ haben dabei ein Statement des US-Umweltaktivisten Tom Clements an Barbara Hendricks übergeben.
Tom Clements ist Direktor einer US-amerikanischen atomkritischen Nichtregierungsorganisation (NGO / Savannah River Site Watch) aus South Carolina übergeben. Das Statement richtet sich gegen eine Verbringung der 152 Castorbehälter von Jülich nach South Carolina in die USA.

Die 152 Castoren stehen in einem Zwischenlager, dessen Genehmigung bereits 2013 abgelaufen ist, seit 2014 lagern sie dort „illegal“.
Marita Boslar vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“: „Wann wird endlich für die rund 300.000 Brennelementekugeln in den 152 Castorbehältern ein neues und vor allem sicheres Zwischenlager in Jülich gebaut?“
(mb)
- – – — – – – — – – – – – – – – -
siehe zum Thema auch => Atomgegner halten Mahnwache vor dem Forschungszentrum . . . www1.wdr.de . . . 10.11.2017

und => Jülich: Politiker der Weltklimakonferenz zu Besuch . . . Radio Rur . . . 10.11.2017
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_____________________________________

Zwischenlager sind keine Lösung

BUND: Sicherheit ist „problematisch“

Zwischenlager mit hochradioaktivem Inventar gibt es in Gorleben, Ahaus, Lubmin und Jülich.

Das aktuelle Konzept für die Zwischenlagerung von hochradioaktivem Atommüll ist mangelhaft. Castor-Behälter müssen deutlich länger als 40 Jahre zur Aufbewahrung von Atommüll verwendet werden. . . . weiterlesen bei => .ausgestrahlt-Blog
(Text von Jan Becker vom 16.10.2017 für .ausgestrahlt-Blog)
- – – – – – – – – – – – – – — – – – — – – – –
siehe auch => Atommüll: Verlängerte Zwischenlagerung wärmeentwickelnder Abfälle . . . 11.10.2017 . . . ASW
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_____________________________________

Atommüll: Verlängerte Zwischenlagerung wärmeentwickelnder Abfälle

Ein Text, der zu Diskussionen einlädt:
Verlängerte Zwischenlagerung wärmeentwickelnder Abfälle – ein wissenschaftlich orientierter Beitrag zur Positionsbestimmung der Umweltbewegung
. . . von Dr. Rainer Moormann, Aachen;
=> hier als pdf

- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_____________________________________

Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN): Manipulierte Sicherheitsunterlagen

21 Menschen konnten ohne rechtmäßige Sicherheitsüberprüfung bundesweit in sensiblen Bereichen von Kernkraftwerken oder Atommülllagern arbeiten. . . .
In der Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) wurden demnach in 21 Fällen die Unterlagen zu Zuverlässigkeitsüberprüfungen von einem 40-Jährigen Mitarbeiter manipuliert. Die Zuverlässigkeitsbescheinigungen wurden ohne Überprüfung durch die zuständige Behörde bestätigt. . . . weiterlesen bei => www.aachener-zeitung.de
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
siehe auch =>
AKW-Mitarbeiter*innen ohne Sicherheitsüberprüfung . . . 30.08.2017 . . . .ausgestrahlt-Blog
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_____________________________________

Jodtabletten-Verteilung: „Beruhigungspillen“ in NRW

Auch im Kreis Düren hat die Verteilung begonnen

(Text von Jan Becker für .ausgestrahlt-Blog)
Unter anderem im Münsterland werden derzeit Jod-Tabletten verteilt, die als Vorsorgemaßnahme gegen schwere Unfälle in den nahen Atomkraftwerken dienen sollen.
Lokale Atomkraftgegner*innen warnen: Diese Tabletten schützen nicht vor Krebs.

Dass die kleinen Tablettenpackungen derzeit im Bereich Coesfeld verteilt werden, davon berichten das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU). Sollte es in einem der Atomkraftwerke – die umstrittene belgische Anlage Tihange ist nur 65km Luftlinie entfernt – zur Freisetzung von Radioaktivität kommen, sind Anwohner*innen in einem bestimmten Umkreis aufgerufen, schnell die Kaliumiodidtabletten zu schlucken. Durch eine künstliche Überdosierung von Jod im Körper wird die Aufnahme des aus den Reaktoren stammenden radioaktiven Jod-131 blockiert. Die Schilddrüse würde das Jod-131 sonst einlagern, was zu Krebs führen kann.

Die Kaliumiodidtabletten sind allerdings ausschließlich für Personen bis einschließlich 45 Jahren bestimmt. Das Risiko schwerer Nebenwirkungen in Folge der Tabletteneinnahme bei älteren Menschen ist höher als das Risiko, an Schilddrüsenkrebs zu erkranken.

Die Tabletten müssen rechtzeitig eingenommen werden, bevor die Radioaktivität eingeatmet wird. In der Regel sind die Tabletten an einer zentralen Ausgabestelle, etwa Krankenhäusern, in großer Zahl vorrätig und müssen im Ernstfall dort abgeholt werden. Dafür bedarf es wiederum einer frühzeitigen Information der Bürger*innen, um die Katastrophenschutzmaßnahme zu organisieren.
Beides stimmt Atomkraftgegner*innen pessimistisch, denn die Verantwortlichen von Fukushima oder Tschernobyl versuchten immer erstmal, die Ereignisse herunterzuspielen oder zu vertuschen. Kaliumiodidtabletten stellen also „keinen ernsthaften Schutz der Bevölkerung dar“, heißt es aus dem Münsterland.

Vorverteilung beginnt ab 1. September

Aufgerüttelt von den Ereignissen im belgischen Tihange, wo tausende Risse den Reaktor von Block 2 durchziehen, geht die Region Aachen nun erstmalig in Deutschland einen anderen Weg: Zwischen dem 1. September bis zum 15. November können „berechtigte Personen“ aus der Stadt Aachen, der Städteregion und den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg online einen Bezugsschein beantragen, mit dem sie die Tabletten in nahezu allen Apotheken der Region abholen können.
„Eine solche Vorverteilung ist deutschlandweit bisher einmalig und hat uns deshalb vor große Herausforderungen gestellt“, so Markus Kremer von der Koordinierungsgruppe der Stadt Aachen auf einer Pressekonferenz am Dienstag.
„Natürlich gibt es vielfältige Gefahren bei einem Reaktorunfall“, ergänzt Stefan Derix, Geschäftsführer der Apothekerkammer Nordrhein. „Doch wenn man zumindest die Schilddrüse durch eine einfache, wissenschaftlich fundierte Maßnahme schützen kann, ist das doch schon mal was.“

Atomkraftgegner*innen fordern Abschaltung aller Atomanlagen

Aktivist*innen aus dem Münsterland rufen derzeit zu einer Demonstration am 09.09.2017 in Lingen, nördlich des Münsterlandes, auf. Dort befinden sich das Atomkraftwerk Emsland und eine Brennelemente-Fertigungsanlage.
„Nicht nur in belgischen Reaktoren, sondern auch im Atomkraftwerk Lingen 2 kann es zu Störfällen oder Terroranschlägen mit Radioaktivitätsfreisetzungen kommen“, warnen BBU und Aktionsbündnis in einer Presseerklärung.

Zwei Wochen vor der Bundestagswahl wollen die Demonstrant*innen ein deutliches Zeichen setzen.
Im Aufruf zu der Demo fordern sie:

• Exportgenehmigungen von Kernbrennstoffen aus Lingen an die gefährlichen Pannen-Reaktoren in Belgien und Frankreich mit sofortiger Wirkung zurücknehmen.
• Brennelemente-Herstellung in Lingen und Urananreicherung in Gronau sofort beenden!
• Die AKW Lingen, Grohnde, Fessenheim, Tihange, Doel und alle anderen AKW abschalten!
• Für einen weltweiten Atomausstieg!
• weitere Infos: www.lingen-demo.de
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
siehe auch => Was kann ich tun im Katastrophenfall?
Ein Info der Aachener Ortsgruppe der Ärzteorganisation IPPNW zum Download als pdf

- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_____________________________________

Uranexporte von Lingen und Gronau nach Tihange und Doel: „NRW-Ministerpräsident Laschet muss jetzt handeln“

Atomkraftgegner*innen erwarten Druck auf Bundesregierung

Anti-Atomkraft-Initiativen sowie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und die Ärzteorganisation IPNNW erwarten vom neuen NRW-Ministerpräsidenten und stellvertretenden CDU Bundesvorsitzenden Armin Laschet, dass er seinen Worten Taten folgen lässt und sich in Berlin für einen sofortigen Exportstopp deutscher Brennelemente aus Lingen und von angereichertem Uran aus Gronau zu den Pannenreaktoren nach Tihange und Doel einsetzt.

Während am Sonntag 50.000 Menschen eine 90 km lange grenzüberschreitende Menschenkette zwischen Laschets Wohnort Aachen und dem AKW-Komplex in Tihange bildeten, forderte Laschet erneut zu Recht die Stilllegung der hoch gefährlichen Reaktoren sowie die Einstellung der deutschen Uranexporte dorthin.
Bereits im April hatten CDU und FDP im NRW-Landtag nicht nur die Beendigung der Brennelementexporte nach Belgien gefordert, sondern auch die Rücknahme bestehender Genehmigungen.

„Als NRW-Ministerpräsident steht Armin Laschet nun selbst in der Verantwortung und muss seine Versprechen umsetzen. Eine lange Einarbeitungszeit bleibt ihm nicht. Wir erwarten insbesondere, dass er innerhalb der Großen Koalition den Weg zu einem Exportstopp für Brennelemente frei macht. Die Menschen weit über die Aachener Region hinaus haben am Sonntag ein klares Zeichen für ein sofortiges Ende der deutschen Beteiligung am Betrieb der belgischen und französischen AKW gesetzt. Die Politik muss jetzt liefern,“ so Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

„Der neue Ministerpräsident sollte im Gegensatz zu seiner Vorgängerin Kraft die Atompolitik in NRW zur Chefsache machen. Das bedeutet auch, dass die neue NRW-Landesregierung das direkte Gespräch mit den belgischen Nachbarn suchen sollte, um dort die Stilllegung der gefährlichen Reaktoren voranzubringen – die Zeit drängt,“ forderte Jörg Schellenberg vom Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie.

NRW-Ministerpräsident Laschet muss darüber hinaus umgehend mit der Stilllegung der UAA Gronau beginnen. Mittlerweile besteht der dringende Verdacht, dass angereichertes Uran aus Gronau nicht nur in Hochrisikoreaktoren eingesetzt, sondern auch für die Produktion von Tritium für US-Atomwaffen genutzt wird.
„Damit würde sich der Verdacht der Antiatombewegung bestätigen, dass die Urananreicherungsanlage Gronau auch für die Produktion von Atomwaffen eine Rolle spielt. Dies wäre ein klarer Verstoß gegen den Atomwaffensperrvertrag, den Deutschland unterzeichnet hat“, so Dr. Angelika Claußen, Europavorsitzende der IPPNW.

Für den 9. September organisieren die Initiativen und Verbände am Atomstandort Lingen eine überregionale und grenzüberschreitende Demonstration, um zwei Wochen vor der Bundestagswahl die Forderung nach einem konsequenten und umgehenden Atomausstieg zu untermauern.
(PM)


- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________

50.000 bei Anti-Atom-Menschenkette

Rückenwind für europäischen Atomausstieg

50.000 bei Anti-Atom-Menschenkette „KettenreAktion Tihange“: 90 Kilometer Protest grenzüberschreitend durch Belgien, die Niederlande und Deutschland
An der Menschenkette gegen die Atomkraftwerke Tihange und Doel und für einen europäischen Atomausstieg haben sich heute, 25.06.2017, nach Zählungen auf allen Streckenabschnitten 50.000 Menschen beteiligt.

Dazu Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, die die regionalen Organisatoren tatkräftig unterstützt hat:
„Wir haben heute den größten Anti-Atom-Protest seit den Demonstrationen nach der Katastrophe von Fukushima erlebt.
Immer mehr Menschen nehmen die Bedrohung durch die störanfälligen Reaktoren nicht länger hin und beginnen sich zu wehren.
Der grenzüberschreitende Protest gibt dem ganzen noch eine besondere Note: Die Menschen schließen sich zusammen gegen eine Atomwirtschaft, die längst international kooperiert.
Die heutige Aktion bringt Rückenwind für die Forderung nach einem euorpäischen Atomausstieg.
Jetzt muss die Politik handeln. Zum einen die Regierung in Belgien – dort müssen die maroden Atommeiler endlich abgeschaltet werden.
Aber auch in Deutschland, wo immer noch acht alte Atomkraftwerke am Netz sind und die Brennelementefabrik in Lingen weltweit Reaktoren mit Brennstoff versorgt. Damit muss endlich Schluss sein.“
(PM vom 25.06.2017 von .ausgestahlt)
- – – – – – – – –
Fotos und Pressespiegel zur Menschenkette =>

https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/tihange-menschenkette/

- – – – – – – – – – – -

- – – – – – – — – – – – – – – – – – – – – –

Quarks & Co • Atomkraftwerk Tihange – Wann knallt es ? • WDR-Doku
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________

90 km lange Anti-Atom-Menschenkette am Sonntag, 25.06.2017

„KettenreAktion Tihange“: Aktion der Superlative

Grenzüberschreitend durch Belgien, die Niederlande und Deutschland • Zehntausende Demonstranten*innen erwartet • Breites politisches Bündnis • Auch andere Atomanlagen im Fokus

Am kommenden Sonntag, den 25. Juni, werden Zehntausende eine 90 km lange Menschenkette vom belgischen Atomkraftwerk Tihange über Lüttich (B) und Maastricht (NL) bis Aachen (D) bilden.
Sie fordern die sofortige Abschaltung des AKW Tihange und wenden sich gleichzeitig auch gegen den Weiterbetrieb weiterer Reaktoren in Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Deutschland.
Ziel des Protests ist auch der Stopp von Brennelement-Lieferungen für belgische Skandalreaktoren aus der Atomfabrik im emsländischen Lingen. Stattdessen sollte auch diese Anlage stillgelegt werden. . . . => weiterlesen bei .ausgestrahlt
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________

Endspurt: 25. Juni 2017 • Auf zur 90 km Menschenkette • Tihange-Liège-Maastricht-Aachen • Stop Tihange!

JEDER METER ZÄHLT! – Wir brauchen DICH!

Gemeinsam werden wir länderübergreifend, Hand in Hand, am 25. Juni in der Region des Dreiländereck stehen und ein starkes Zeichen gegen die Atomanlagen in Europa setzen.


Die Jülicher Grünen haben einen Bus gechartert und laden alle Interessierten ein, mitzufahren.
Die Fahrt ist kostenlos, eine Spende aber erbeten.
Abfahrt: ca. 11 Uhr in Jülich, Hexenturm/Walramplatz
Bitte anmelden: per Mail an => maritaboslar[at]aim.com

Weitere Busse aus der Region gibt´s ab Linnich
und ab Düren

Falls Ihr eine Fahrt mit PKW plant und noch Plätze freihabt, meldet Euch bitte bei => „Mitfahrbörse“
https://www.chain-reaction-tihange.eu/de/mitfahrboerse/

Vielen Dank!
- – – – – – – – – – – – – – – – — – – – – – – —
siehe auch =>
WDR-Video:
Menschenkette gegen Tihange – Stand der Vorbereitung
• Helge Bauer im WDR-Interview

- – – – – – – -
- – – – — – – — – – — – – – -

. . Strahlung kennt keine Grenzen

. . unser Widerstand auch nicht!

- – – – – – – – – – -
. . Ein Schweizer Beitrag zum Thema:

=> 25. Juni 2017
Mehr Hintergrund-Infos unter =>
www.chain-reaction-tihange.eu/de


• Tihange – Lüttich – Maastricht – Aachen • 90 km Menschenkette
- – – – – – – – — -
und wenn Ihr noch einen Grund für die Teilahme braucht . . . siehe =>
Tihange: Belgischer Minister bestätigt Fund weiterer Risse in Atomreaktor . . . ASW . . . 10.06.2017
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________

Tihange: Belgischer Minister bestätigt Fund weiterer Risse in Atomreaktor

Schock-Fund im Atomkraftwerk Tihange:
Neue Untersuchungen haben ergeben, dass sich im Meiler 70 weitere Risse aufgetan haben. Die Sicherheit des Meilers sei laut der belgischen Regierung aber nicht gefährdet.
Im belgischen Atomreaktor Tihange 2 haben Experten bei jüngsten Kontrollen weitere Risse entdeckt. Im Hochdruckkessel habe man bei einer Ultraschalluntersuchung 70 Risse mehr als bei der vorigen Inspektion im Jahr 2014 gefunden, antwortete der belgische Innenminister Jan Jambon auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen. . . . weiterlesen bei => www.gmx.net/magazine/politik/thiange-belgischer-minister-bestaetigt-fund-risse-atomreaktor
- – – – – – – – – – – – – – – – – -
auch der WDR bestätigt diesen Bericht =>
Weitere Risse in Tihange.2 bestätigt . . . www1.wdr.de/nachrichten . . . 10.6.2017
und =>
Viele neue Risse in belgischen AKW . . . www.tagesschau.de . . . 11.6.2017
- – – – – – – – – – –

Muss mensch dazu noch was sagen?
Darum: 25.06.2017 • Mit dem Bus ab Jülich, Linnich oder Wegberg zur Menschenkette gegen Tihange . . . ASW
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________

25.06.2017 • Mit dem Bus ab Jülich, Linnich oder Wegberg zur Menschenkette gegen Tihange

Am 25.06.2017 ist die nächste große Demo gegen die Schrottreaktoren Tihange & Doel geplant:
Eine 90 km Menschenkette von Tihange nach Aachen.
Die Jülicher Grünen haben einen Bus gechartert und laden alle Interessierten ein, mitzufahren.
Die Fahrt ist kostenlos, eine Spende aber erbeten.
Abfahrt: ca. 11 Uhr in Jülich, Hexenturm/Walramplatz

Anmeldung und Infos bei: maritaboslar[at]aim.com
Proviant und wetterfeste Kleidung mitnehmen!
- – – – – – -
Weitere Busse aus der Region gibt´s ab Linnich und ab Wegberg und Erkelenz.
Achtung: Die Busse ab Erkelenz und Wegberg sind ausgebucht!
Bitte Fahrgemeinschaften bilden und bei => „Mitfahrbörse“
https://www.chain-reaction-tihange.eu/de/mitfahrboerse/
anbieten.
Vielen Dank!
- – – – – – – — –
Gemeinsam werden wir länderübergreifend, Hand in Hand, am 25. Juni in der Region des Dreiländereck stehen und ein starkes Zeichen gegen die Atomanlagen in Europa setzen.

- – – — – – – – – – — – -
siehe auch => Menschenkette gegen Tihange – Stand der Vorbereitung . . . 19. Mai 2017 . . . ASW
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________

Liebe Grüne in Düren, Euskirchen und Aachen – Bitte haltet Euch an das Streckenkonzept

Liebe Grüne in Düren, Euskirchen und Aachen,

wir als Organisatoren der Menschenkette finden es erst einmal schön, dass Ihr Engagement zeigt und Euch bereit erklärt, Busse zu organisieren.
Es ist wichtig, dass dies lokale Gruppen übernehmen, eine Unterstützung ohne die die Kette nicht funktionieren würde. Dafür ein großes Danke!

Leider richtet Ihr Euch aber mit dem Ort, den Ihr als Kettenstandort anfahren wollt, nicht nach dem vorgegebenen Streckenkonzept. Die Kette kann nur funktionieren, wenn alle sich an diese Vorgabe halten.
Der Erfolg einer Menschenkette als Aktionsform ist stark davon abhängig, dass die Teilnehmer*innen sich gleichmäßig über die Strecke verteilen, nur dann kann es zu einer geschlossen Kette kommen. Dafür ist es nötig, ein gut durchdachtes Konzept für die Verteilung zu entwerfen, und es ist nötig, dass dieses nicht boykottiert wird. Jede Ausnahme verleitet andere dazu, sich ebenfalls nicht an diese wichtigen Vorgaben zu halten.
Wir bitten Euch nochmals darum, zu den passenden Streckenabschnitten zu fahren, die eigentlich für Euch gedacht sind, da Ihr sonst den Erfolg der Menschenkette gefährdet.
Das Konzept zur Streckenbefüllung findet Ihr auch hier: https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/tihange-menschenkette/

Herzliche Grüße
Helge Bauer

www.ausgestrahlt.de
www.chain-reaction-tihange.eu/de
(Text: Helge Bauer)
- – – – – – – – – – – – – – –
=> Anfahrtsskizze veröffentlicht
Wir bitten alle Personen, die mit einem privaten PKW oder einem Reisebus anreisen, die Route der Menschenkette weiträumig zu umfahren und gemäß dieser Anfahrtsskizze ihren Streckenabschnitt anzufahren. Die Streckenabschnitte und zugehörigen Parkflächen werden beschildert sein. Vielen Dank!

=> für LK Düren ist der Treffpunkt/Abschnitt 20/21: Seraing in Belgien (GoogleMaps-Link).

=> Für LK Euskirchen ist der Treffpunkt Abschnitt 19: Flémalle und Seraing (GoogleMaps-Link).

=> Zuordnungsliste für die Menschenkette am 25.06.2017 von Tihange, über Lüttich und Maastricht nach Aachen (für Menschen mit dem Wohnsitz in Deutschland) (pdf)
- – – – – – — — – – – – – – – -
siehe auch aktuell =>
Mit dem Bus ab Jülich am 25.06.2017 zur Menschenkette gegen Tihange
Weitere Busse aus der Region gibt´s ab Wegberg und Erkelenz und ab Linnich
- – – – – – – – — — – – – – – – – – – -
siehe auch =>

Menschenkette gegen Tihange – Stand der Vorbereitung
. . . 19. Mai 2017 . . . ASW
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________

Mit dem Bus ab Jülich am 25.06.2017 zur Menschenkette gegen Tihange

Am 25.06.2017 ist die nächste große Demo gegen die Schrottreaktoren Tihange & Doel geplant:
Eine 90 km Menschenkette von Tihange nach Aachen.
Die Jülicher Grünen haben einen Bus gechartert und laden alle Interessierten ein, mitzufahren.
Die Fahrt ist kostenlos, eine Spende aber erbeten.
Abfahrt: ca. 11 Uhr in Jülich, Hexenturm/Walramplatz

Anmeldung und Infos bei: maritaboslar[at]aim.com
Proviant und wetterfeste Kleidung mitnehmen!
Gemeinsam werden wir länderübergreifend, Hand in Hand, am 25. Juni in der Region des Dreiländereck stehen und ein starkes Zeichen gegen die Atomanlagen in Europa setzen.

- – – — – – – – – – — – -
siehe auch => Menschenkette gegen Tihange – Stand der Vorbereitung . . . 19. Mai 2017 . . . ASW
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________

Mit dem Bus ab Wegberg und Erkelenz am 25.06.2017 zur Menschenkette gegen Tihange

Achtung:
Die Busse ab Erkelenz und Wegberg sind ausgebucht!

Bitte Fahrgemeinschaften bilden und bei => „Mitfahrbörse“
https://www.chain-reaction-tihange.eu/de/mitfahrboerse/
anbieten.
Vielen Dank!
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
Und es zieht immer weitere Kreise (weiter so!):
Am 25.06.2017 ist die nächste große Demo gegen die Schrottreaktoren Tihange & Doel geplant:
Eine 90 km lange Menschenkette von Tihange nach Aachen.
Dazu bieten die Aktivist*innen vom „Montagsspaziergang“ in Wegberg einen Bus an:

Abfahrt: Wegberg um 11:00 Uhr am Busbahnhof Schwalmaue
und in Erkelenz um 11:30 Uhr ab Bahnhof.

Für Verpflegung und vor allem genügend Getränke und ggf. Sonnenschutz sorgen bitte alle Mitfahrenden wie bei einem Picknick selbst. Für Nachfragen stehen wir Ihnen per mail an
=> ausgebucht!
oder => ausgebucht!
zur Verfügung.
- – – — – – – — – –
Auch ab Jülich ist ein Bus geplant. Nähere Infos folgen!
- – – — – – – – – – — – -
siehe auch => Menschenkette gegen Tihange – Stand der Vorbereitung . . . 19. Mai 2017 . . . ASW
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________

Mit dem Bus ab Linnich am 25.06.2017 zur Menschenkette gegen Tihange

Am 25.06.2017 ist die nächste große Demo gegen die Schrottreaktoren Tihange & Doel geplant:
Eine 90 km Menschenkette von Tihange nach Aachen.
Die Linnicher Grünen haben einen Bus gechartert und laden alle Interessierten ein, mitzufahren.
Die Fahrt ist kostenlos, eine Spende aber erbeten.

Abfahrt: 11:30 Uhr am Rathaus Linnich
Rückkehr: ca. 18 Uhr
Anmeldung erbeten per mail: gruene.linnich[at]web.de
Proviant und wetterfeste Kleidung mitnehmen!

Auch ab Jülich ist ein Bus geplant. Nähere Infos folgen!
- – – — – – – – – – — – -
siehe auch => Menschenkette gegen Tihange – Stand der Vorbereitung . . . 19. Mai 2017 . . . ASW
- – – – – – — – — – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
______________________________________
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
_______________________________________________________