Archiv der Kategorie 'Aus der Szene'

History • Atom-Streit in Wackersdorf – Die Geschichte einer Eskalation


Der Kampf um Wackersdorf von 1985 bis 1989
ist bis heute eine der heftigsten Auseinandersetzungen zwischen dem Staat und der Anti-Atomkraft-Bewegung.
In der Dokumentation „Atomstreit in Wackersdorf – Die Geschichte einer Eskalation“ rekonstruiert Filmautor Klaus Uhrig 30 Jahre nach dem „Blutigen Herbst“ von 1987 die dramatische und teilweise äußerst gewalttätige Zuspitzung rund um die Wiederaufbereitungsanlage.
(Text und Video von www.br.de/mediathek, 11.10.2017)
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BI Ahaus feiert 40-jähriges Bestehen

40 Jahre Widerstand • 1977 – 2017
Hat doch alles nix genützt, sagen manche Menschen: Das Atommüll-Lager wurde letztendlich doch gebaut und ist schon seit Jahren in Betrieb. Und ein Ende ist nicht abzusehen!
Ja aber: . . . . . . weiterlesen bei => ASW

Das Aktionsbündnis STOP Westcastor wünscht weiterhin so viel Durchhaltevermögen und Wachsamkeit und sendet sonnige und solidarische Grüße!


Ein Video über den Widerstand gegen den Castortransport nach Ahaus im März 98 (2-min. – Vorschau) • Länge 60 Min. • © 1998 Medienprojekt Wuppertal • www.medienprojekt-wuppertal.de
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40 Jahre Gorleben • 40 Jahre Widerstand

Am 22. Februar 2017 jährt sich die Standortbenennung Gorlebens zum 40. Mal und die Bürgerinitiaitive Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. wird im März ebenfalls vierzig.

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Das Aktionsbündnis STOP Westcastor wünscht weiterhin so viel Durchhaltevermögen und Wachsamkeit und sendet sonnige und solidarische Grüße ins Wendland!


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hier gibt´s das Spiel =>

Super-GAUdi

bei .ausgestrahlt

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hier gibt´s mehr Infos zu
Gorleben:

=> http://antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/gorleben
=> http://antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/castor2010
=> http://antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/castor2011

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(Das Wendland ruft; 2011)

und jetzt schon vormerken =>

Gorleben – seit 40 Jahren unser WUNDER PUNKT

• Pfingstfreitag, 2.6.2017 •

KULTURELLE WIDERSTANDSPARTIE
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Trauer um Willi Hesters

Die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland und auch weit darüber hinaus trauern um Willi Hesters.

Der Sprecher des Aktionsbündnisses Münsterland gegen Atomanlagen ist am 26. September 2016 im Alter von nur 61 Jahren gestorben.
Das innige Mitgefühl der Initiativen gilt seiner Frau und den Familienangehörigen.

Willi Hesters setzte sich seit vielen Jahren im Münsterland und anderswo unermüdlich für eine sichere Energieversorgung ohne Atomkraftwerke und Uranfabriken ein. Immer wieder setzte er Zeichen und vermittelte, dass die Zukunft mit kleinen und großen Schritten positiv gestaltet werden kann. Er war für viele Menschen in seinem Umfeld ein großes Vorbild und verlässlicher Partner, da er sich unermüdlich für die Dinge die ihm wichtig waren eingesetzt hat, ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen. Seine ganze Kraft hat er in die ehrenamtliche politische und soziale Arbeit gesteckt. Mit seinem Optimismus motivierte er immer wieder Menschen, sich für eine friedliche Welt zu engagieren. Selber war er auch in der Flüchtlingshilfe sehr aktiv und unterstützte vor Ort Flüchtlinge.
Wenn es mehr Menschen wie Willi Hesters gäbe, dann sähe die Welt schon etwas besser aus.

Im Münsterland hat sich Willi Hesters besonders gegen die Urananreicherungsanlage in Gronau, gegen das Atommüll-Lager in Ahaus und gegen die mit den Anlagen verbundenen Uran- und Atommüll-Transporte engagiert. Seine Aktivitäten führten ihn dabei auch bis nach Russland. Dort unterstützte er die Proteste russischer Umweltorganisationen gegen Uranmülltransporte von Gronau nach Russland.
Willi Hesters hat dabei einen wichtigen Beitrag zur Beendigung dieser gefährlichen Transporte geleistet. Zudem hatte er durch seine Arbeit großen Anteil daran, dass Atommülltransporte von Ahaus nach Russland verhindert werden konnten.
Bis kurz vor seinen plötzlichen Tod hat er an der Planung einer Demonstration gegen Atomanlagen und Atomtransporte mitgewirkt, die am 29. Oktober in Lingen stattfinden wird.

Die Anti-Atomkraft-Initiativen werden Willi Hesters nicht vergessen und werden sich in seinem Sinne weiter für ein Leben ohne Atomanlagen, ohne Kriege und für internationale Völkerverständigung einsetzen.

An der Abschiedsfeier mit Urnenbeisetzung können alle Menschen, die Willi Hesters kannten, teilnehmen:
Freitag, 7. Oktober, 15.30 Uhr,
Friedhof Nordwalder Straße, Emsdetten.
(PM)
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Eichhörnchen-Lesung im Jülicher KUBA: “Kommen Sie da runter!”

21. Mai 2016
im Kulturbahnhof KUBA

ab ca. 16 Uhr
(nach der Demo),
Jülich, Bahnhofstr. 13

Lesung mit „Eichhörnchen“ Cécile Lecomte

„Kommen Sie da runter“
– das ist der Satz, den die in Deutschland lebende Französin Cécile Lecomte bei ihren politischen Aktionen am häufigsten hört. Er wird von der Polizei ausgesprochen und zeigt zugleich deren Verwirrung und Ohnmacht, wenn sie den Bütteln des Atomstaats mit unzähligen Kletteraktionen auf der Nase herumtanzt.

Kurzgeschichten und Texte aus dem politischen Alltag einer Kletterkünstlerin.
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siehe auch => http://blog.eichhoernchen.fr/pages/Eichhoernchen-Buch
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Die Bestellung laufen über den Verlag:
www.graswurzel.net/verlag/eichhoernchen.php
Das Buch ist außerdem in jeder Buchhandlung zu bestellen
(ISBN 978-3-939045-23-6)

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Mit dem Kochlöffel die Welt verbessern – oder was hat Küche mit Politik zu tun?

Die Protestbewegung kennt ihn: Wam Kat (*1956): Niederländer, Koch, Polit-Aktivist und Autor mehrerer Bücher. Sein erstes Tagebuch aus dem Krisengebiet Jugoslawien veröffentlichte er im Internet. Es gilt als eines der ersten Blogs überhaupt. Später wurde ein Buch daraus.

Angefangen hatte alles mit dem niederländischen Kochkollektiv „Rampenplan“. Dort griff er die Idee der traditionellen Volksküche auf, um Demonstranten bei großen Protestbewegungen in den 1970er und 1980er Jahre zu versorgen. Rampenplan steht für Aktionsgruppe gegen von Menschen gemachte Katastrophen: Kernkraftwerke, Atomwaffen, Militäranlagen, Chemiefabriken und Arbeitslosigkeit. „Wir sind der rampenplan, wir sorgen dafür, dass nichts schiefgehen kann!“, sagt damals sein Kumpel Nigel mit schönem britischen Akzent. Wam hatte ihn bei einer Anti-Atom-Demo kennengelernt. Nigel verteilte dort Flugblätter. Ans Kochen hat Wam danach noch nicht gedacht. Bei einem Vorbereitungstreffen für eine Blockade einer atomaren Wiederaufbereitungsanlage in Utrecht, Holland, fragte er in die Runde: „Hat sich jemand Gedanken über das Essen gemacht?“ Außer einer Wurstbude war für die erwarteten 5.000 Demonstranten noch nichts organisiert. Mit einem Ausdruck überraschter Belustigung schaute die Runde Wam an – so wie man einen Verrückten anschaut.

Politisch konsequent sein – fängt beim Kochen an.

Die traditionelle Volksküche oder VolXküche, auf dem Rampenplan basiert, geht auf die Hausbesetzer-Szene der 1980er Jahre zurück. Sie verbindet Kochen und Essen mit sozialen Aspekten. Sie entstand als Reaktion auf den stetig angeheizten Konsum der großen Lebensmittelkonzerne – und die Politik der Überproduktion. Das sind die Gründe, warum sie des Öfteren keine Lebensmittel kaufen, sondern Nahrungsmittel verwerten, die Supermärkte wegwerfen. Politisch konsequent sein, darum geht es ihnen. Es kämpft sich mit einem Hamburger in der Hand nun mal schlecht gegen die Zerstörung des Regenwaldes. Gekocht wird oft vegan oder vegetarisch.

Weltverbesserung mit Rezepten aus der Szene

Wam hat im Laufe drei Jahrzehnten viel gekocht und so sind viele Rezepte entstanden. In ganz Europa bei Demonstrationen, Kongressen und Camps hat er mit seiner Crew Menschen mit veganem und vegetarischem Essen versorgt. Von seiner wilden Zeit in der Hausbesetzerszene über die Anti-AKW-Bewegung bis hin zum G8-Gipfel in Heiligendamm erzählt das Buch Geschichten. Dazu gibt es die passenden Rezepte: mit Wildkräutern, Sojasprossen, Pastinaken – ohne Glutamat und Co. zum Nachkochen. Aktivisten kennen das ein oder andere Gericht von Protestaktionen. (mb)

Wam Kat:
24 Rezepte zur kulinarischen Weltverbesserung

ISBN 978-3-936086-36-2
www.orange-press.com

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Hompage => http://wamkat.de
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