Archiv der Kategorie 'Allgemein'

BRAND • Eine Filmtrilogie über den Widerstand im Rheinischen Revier

Flyer zum vergrößern bitte anklicken (pdf)

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„Tiefenentspannter Kohleausstieg“ • Demo am 24.06.2018 in Berlin: „Stop Kohle“




24. Juni 2018 • Berlin, Kanzleramt • 12:00 Uhr • Demo:
„Stop Kohle!“

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=> zum NDR-Video: „Tiefenentspannter Kohleausstieg“
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siehe auch => Der Umstieg
Die AKW sollen sofort vom Netz, die Kohleschlote schnellstmöglichst aufhören zu qualmen. Geht das auch parallel? Und woher kommt künftig der Strom, wenn Wind und Sonne einmal keinen liefern?
=> . . . Hintergrund-Infos von .ausgestrahlt
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Demonstranten fordern Aus für AKW in Lingen

(aktualisiert/ergänzt am 11.06.2018)
Hunderte Demonstrant*innen haben am Sonnabend (9.6.2018) ein Abschalten des Atomkraftwerks Emsland sowie der Brennelementefabrik Lingen gefordert. Zur Demonstration hatten rund 80 Initiativen und Organisationen aufgerufen.

Das 30 Jahre alte Atomkraftwerk dürfe nach seiner am Dienstag endenden Revision nicht wieder ans Netz gehen, sagte Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis „Münsterland gegen Atomanlagen“. Man müsse jeden Tag mit einem Super-GAU rechnen, weil es immer wieder zu Pannen und Störfällen komme.
Die Atomkraftwerke in Norddeutschland insgesamt stünden zudem der Energiewende im Weg, teilte der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) mit. Sie blockierten die Nutzung des schon verfügbaren Stroms aus erneuerbaren Energien, so der BUND-Landesvorsitzende Heiner Baumgarten.

Laut Atomgesetz darf das Atomkraftwerk „Emsland“ noch bis 2022 Strom produzieren.
Die Lingener Brennelementefabrik hat eine unbefristete Betriebserlaubnis. Sie beliefert AKW in mehreren europäischen Staaten mit frischen Brennstäben, darunter auch die als „Risiko-Reaktoren“ geltenden Kraftwerke in Doel und Tihange (Belgien).
(Quelle/Text: www.ndr.de 9.6.2018)

Manuskripte einiger Redner*innen bei der Demo 2018 in Lingen

• Rede von Angelika Claußen (IPPNW)
• Grußwort von Charlotte Mijeon (Sortir du Nucléaire, Frankreich)
• Rede von Cécile Lecomte (Robin Wood)
• Rede von Gerd Otten (Elternverein Restrisiko Emsland)
• Rede von Jan Schaake (Enschede voor Vrede, Niederlande)
• Rede von Vladimir Slivyak (Ecodefense Moskau)
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Einen sehr schönen Bericht mit Fotos zur Demo gibt`s bei => eichhörnchen l‘écureuille:
Atomausstieg muss geLINGEN!

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50. Waldspaziergang mit Michael Zobel am Sonntag, 10. Juni 2018 ab 11:30 Uhr im Hambacher Forst

(aktualisiert am 07.06.2018; neuer Treffpunkt!)
Es ist wieder so weit, der 50. monatliche Sonntagsspaziergang im Hambacher Forst steht bevor; Achtung: Neuer Treffpunkt!

Monatliche Führung der ganz anderen Art mit
Michael Zobel (Naturführer) und Eva Töller

Sonntag, 10. Juni, 11.30 Uhr, Wald statt Kohle – der 50. Sonntagsspaziergang im Hambacher Wald, bisher mehr als 13.000 Teilnehmer*innen bei 130 Führungen in den vergangenen vier Jahren…

Der Energiekonzern RWE will von Oktober 2018 bis Februar 2019 die verbliebenen Reste des Hambacher Waldes vernichten, um im Tagebau Hambach weiter Braunkohle fördern zu können. Der einst größte Wald des Rheinlandes steht vor der endgültigen Zerstörung. Die Bagger und Kettensägen stehen bereit, der Wald mit seinen hunderte Jahre alten Hainbuchen und Stieleichen soll verschwinden.

Unaufhaltsam? Noch ist Wald da und mit ihm erstaunlich viele sehr aktive Menschen, die mit phantasievollen Aktionen versuchen zu retten, was noch zu retten ist. Seit mehr als sechs Jahren ist der Wald besetzt, Waldschützer aus ganz Deutschland und den Nachbarländern bewohnen Baumhäuser in uralten Buchen und Eichen.

Neuer Treffpunkt und neue Route

Wir treffen uns wie gehabt um 11.30 Uhr. Diesmal in Manheim. Am Marktplatz. An der Kirche. Parkmöglichkeiten reichlich vorhanden. Es wird Einweiser geben.
Von Manheim geht es an den Abbrucharbeiten vorbei, zur alten A4-Trasse und zur BUND-Wiese. Dort Pause und Picknick. Diesmal gehen wir in den kleinen Teil des Hambacher Waldes, der noch nördlich der ehemaligen A4 übrig geblieben ist und der zusammen mit dem besetzten Wald hoffentlich als FFH-Gebiet gerettet werden kann.
Anmeldung und weitere Infos bei mir unter 0171-8508321 oder per Mail: info[at]zobel-natur.de

Inzwischen ist der neue Flyer eingetroffen, es gibt jetzt Waldführungs-Termine bis Dezember:
15. Juli, 19. August, 16. September, 7. Oktober, 11. November, 9. Dezember
Und je näher die kommende Rodungs-Saison rückt, verstärken wir die Aktivitäten, daraus erneut eine Rodungs-Verhinderungssaison zu machen.
Im September wird es JEDEN Sonntag Führungen geben.
Ab Oktober, mit Beginn der Rodungssaison, sind viele weitere Spaziergänge in Planung.

Petition unterstützen

Antjes Petition braucht nach wie vor Unterschriften, jetzt sind es 68.891, da geht noch was… bitte unterzeichnen, weiterleiten, ein Ausrufezeichen nach Berlin senden…, danke
https://weact.campact.de/petitions/hambacher-wald-retten-klimaziele-realisieren-1
Danke für Eure Unterstützung,

Michael Zobel, Naturführer und Waldpädagoge, Eva Töller, Antje Grothus, Todde Kemmerich und viele weitere Menschen, die sich für den Erhalt des Hambacher Waldes einsetzen
(Text: Michael Zobel, www.naturfuehrung.com)
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Anreise am 9. Juni 2018 nach Lingen zur AntiAtom-Demo

Mit dem Zug:

z.B. Jülich Bhf ab 07:43 Uhr – Lingen(Ems) an 12:13 Uhr
oder Düren ab 08:45 Uhr – Lingen(Ems) an 12:13 Uhr
Die Auftaktkundgebung beginnt um 13:00 Uhr vor dem Haupttor des AKW Emsland bei Lingen. Zugreisende können Linien- oder Shuttlebusse von und zum Bahnhof Lingen nutzen. Der anschließende Demozug führt über eine Strecke von ca. 2 km bis zur Brennelementefabrik. Dort findet die Abschlusskundgebung bis 15:30 Uhr statt.

Mit dem Demo-Bus:

Aachen: Demobus – Abfahrt: 9:00 Uhr Hbf, Rückkehr: ca. 18:00 Uhr; weitere Infos auf der website von Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie.

Bonn (mit Halt in Köln): Informationen zum Demobus ab Bonn findet Ihr auf der website von AntiAtomBonn.
Anmeldungen unter => kontakt[at]antiatombonn.de

Sonstige Mitfahrgelenheiten:

Oder bildet Banden (mit PKW/Mitfahrgelegenheiten) und meldet diese an (wenn Ihr noch freie Plätze habt) unter:
=> kontakt[at]lingen-demo.de

. . . weiterlesen => 9. Juni 2018 • Demo in Lingen: Atomrisiko jetzt beenden!

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BI Ahaus kritisiert politische Beliebigkeit bei der Atommülllagerung

Völlig unzufrieden ist die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ über das Schreiben der Bundesumweltministerin, mit dem sie auf den Brief der BI vom 20.03.2818 geantwortet hat.

Darin hatte die BI unter zahlreichen Gesichtspunkten verdeutlicht, warum ein eventueller Transport des Atommülls aus dem Versuchsreaktor (AVR) Jülich nach Ahaus weder sinnvoll noch verantwortbar wäre.

In dem Schreiben der Ministerin wird auf keines der Argumente der BI eingegangen.
Stattdessen wird deutlich, worum es bei der Entscheidung über den weiteren Verbleib der Jülicher Brennelemente den verantwortlichen Politikern ausschließlich geht: nämlich welche der „3 Optionen“ (Neubau eines Lagers in Jülich, Transport nach Ahaus oder in die USA) am schnellsten realisierbar ist.

„Nicht die Sicherheit der Bevölkerung und der sinnvollste Weg der Entsorgung stehen im Vordergrund, sondern wie sich die Politik am schnellsten ein dringendes Problem vom Hals schaffen kann“, so der Sprecher der BI Hartmut Liebermann.
„Ein Transport nach Ahaus wäre aber keine Lösung, sondern nur ein Auf-die-lange-Bank-Schieben des Problems. Ein solches Vorgehen halten wir nicht akzeptabel für eine Bundesumweltministerin“.

In einem Antwortschreiben der BI vom 28.05.2018 wird Ministerin Schulze an ihre eigenen früheren Ankündigungen als Wissenschaftsministerin des Landes NRW erinnert: Demnach sollte der Atommüll aus Jülich nur noch einmal, nämlich in ein Endlager transportiert werden.
„Frau Schulze verfährt offenbar auch nach dem Prinzip ‚Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?‘ “, so Felix Ruwe, Sprecher der BI.

In ihrem Schreiben hat die BI ihre Einladung an Frau Schulze bekräftigt, zu einem Gespräch über das Problem der geplanten Transporte nach Ahaus zu kommen.
(PM von BI Ahaus vom 29.05.2018)
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siehe auch => Zwischenlager in Ahaus: „Nicht einfach so weiterwursteln“. . . . Hartmut Liebermann, 69, kämpft mit der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ seit mehr als 40 Jahren gegen AKW und deren Abfall.
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Tausende demonstrierten und feierten in Gorleben bei der „Kulturellen Widerstandspartie“

Die meisten Wunder-Punkte der Kulturellen Landpartie waren am Pfingst-Freitag (18.05.2018) geschlossen, denn der wunde Punkt Gorleben stand im Fokus:
. . . weiterlesen => bei ASW
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . . . . . . . . . . . . .. . . . . (mehr…)

9. Juni 2018 • Demo in Lingen: Atomrisiko jetzt beenden!

– – – Aufruf – – –
Demonstration in Lingen

Im niedersächsischen Lingen wird das Atomkraftwerk Emsland das „neue“ AKW genannt. Dabei wird es am
20. Juni 30 Jahre alt!

Dieser Atommeiler, einer der „jüngsten“ in Deutschland, hat eine Betriebsgenehmigung bis Ende 2022. Das Risiko einer so langen Laufzeit können und dürfen wir nicht zulassen, weder in Lingen noch an anderen Standorten!
Es gibt keine ’sichere Atomkraft‘, und je älter ein Reaktor wird, desto gefährlicher ist er. Allein durch Materialermüdung und Verschleiß steigt die Anzahl der Störfälle dramatisch an, auch im AKW Emsland.
Gleichzeitig entsteht täglich Müll, der weder jetzt noch in Zukunft sicher gelagert werden kann.
Die unflexiblen Atommeiler – ebenso wie alte Braunkohlemeiler – ‚verstopfen‘ außerdem die Netze und blockieren den Ausbau Erneuerbarer Energien.
Wir fordern deshalb von der Bundesregierung, im Zuge der Atomgesetz-Novelle bis Ende Juni einen deutlich schnelleren Atomausstieg festzulegen.

Uranfabriken schließen!

Auch die Brennelementefabrik Lingen und die Urananreicherungsanlage Gronau müssen so schnell wir möglich stillgelegt werden. Es kann nicht sein, dass sich Deutschland zwar zum „Atomausstieg“ bekennt, aber durch Brennstoff-Lieferungen die weltweite Atomindustrie noch jahre- und jahrzehntelang stützt – indirekt sogar Atomwaffenprogramme wie das in den USA.

Uralt-Reaktoren in Grenznähe werden genauso aus Lingen versorgt wie z. B. Olkiluoto, ein AKW-Neubau in Finnland, der schon vor seiner Inbetriebnahme für Negativschlagzeilen sorgte. Dabei wäre eine Schließung der Uranfabriken per Bundestagsbeschluss ohne Weiteres möglich. Umweltministerin Schulze muss nun diese Gesetzesänderung auf den Weg bringen!

Uran-Exporte stoppen!

Dass marode Reaktoren in Tihange, Doel (Belgien) sowie Fessenheim und Cattenom (Frankreich) mit Brennelementen aus Lingen und Uran aus Gronau beliefert werden dürfen, ist ein fortwährender Skandal. Gerade hier hat die Umweltministerin Handlungsspielraum. Sie kann und muss die Ausfuhr von Brennstoffen an grenznahe Risikomeiler unterbinden – das haben renommierte Jurist*innen überzeugend dargelegt. Wir fordern Frau Schulze eindringlich auf, bestehende Genehmigungen für Brennstoff-Lieferungen zu widerrufen und neu beantragte zu verweigern.

Wir brauchen eine echte Energiewende

– ökologisch und sozial gerecht! Weder Kohle, noch fossile Energien, noch Atomkraft haben darin einen Platz!
Geht mit uns zusammen für einen sofortigen und vollständigen Atomausstieg auf die Straße!
(Text von www.lingen-demo.de)

www.lingen-demo.de

Folgende Mitfahrgelegenheiten in der Region werden
bisher angeboten:

Aachen: Demobus – Abfahrt: 9:00 Uhr Hbf, Rückkehr: ca. 18:00 Uhr; weitere Infos auf der website von Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie.

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Wer entscheidet über den weiteren Verbleib der Jülicher Atomkugeln?

Kleine Anfrage 1031 der Abgeordneten Wibke Brems, B90/DIE GRÜNEN, im Landtag NRW => hier lesen (pdf)

Wir sind gespannt auf die Antwort . . .
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Energiewende: Die Schauermärchen der Atomlobby

Mit dreisten Falschbehauptungen versucht die Atomlobby, die Energiewende schlechtzureden. Hier die Fakten:
Schauermärchen . . .
1) „Deutschland wird zum Stromimporteur“

2) „Strom wird knapp. Am Strommarkt steigen die Preise.“

3) „Die erneuerbaren Energien lassen sich nicht schnell genug ausbauen.“

4) „Die EEG-Umlage schnellt in die Höhe“

5) „Die Netzstabilität ist gefährdet“

6) „Der Ausstieg ist mit dem Klimaschutz nicht vereinbar“

.ausgestrahlt fordert:
Schluss mit den Schauermärchen!

Dieser Flyer (=> zur Bestellung) erklärt die Fakten.
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AntiAtom-Proteste zur Karlspreisverleihung am 10. Mai 2018 an Emmanuel Macron

Die Verleihung des Aachener Karlspreises wollte das Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie (AAA) nutzen, um Druck auf Präsident Macron und die lokalen Vertreter im Karlspreisdirektorium auszuüben, sich eindeutig für die Schließung von Tihange auszusprechen.

Etwa 800 Menschen beteiligten sich an einer Demonstration vom Welthaus auf den Marktplatz bis in den abgesperrten Bereich. Sie trafen dort auf weitere 800 Anti-Tihange-Demonstranten, die anderweitig dorthin gekommen waren. Durch diese große Anzahl dominierten sie den Besucherbereich des Platzes in „gelb“.

Natürlich waren die allermeisten aus Aachen und Umgebung gekommen. Aber sowohl aus Belgien, den Niederlanden und Luxemburg waren Delegationen und Einzelpersonen gekommen. Kleinere Gruppen auch aus Köln, Düsseldorf, Bonn und sogar aus Lingen!
Während der ganzen Proteste erklang immer wieder ein umgedichtetes Lied (mit der Melodie von ‚Frère Jacques‘). Doch fast immer, sobald sich Macron oder Verantwortliche für seine Preisverleihung zeigten, wurde der Gesang – entgegen der ursprünglichen AAA-Intention – durch wütendes Pfeifen und Buhrufe übertönt.

Warum gegen Tihange?

Diese Frage war wohl für ALLE Besucher der Veranstaltung ‚kein Thema‘. Jeder in Aachen weiß über die Risse- und Pannenreaktoren Bescheid.

Warum Protest bei Macron?

Vorausgegangen war die Erkenntnis, dass er als französischer Staatspräsident über 28% der Stimmrechtsanteile an dem maroden Atommeiler in Tihange hält und insofern erhebliche Einflussmöglichkeiten für dessen Schließung hat.
(Quelle/Text und Fotos von Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie)
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10. Mai (Himmelfahrt): Auf nach Aachen zur Karlspreisverleihung an Emmanuel Macron

Protest gegen belgische AKWs Doel und Tihange

Während sich fast die ganze Region gegen den Weiterbetrieb von Tihange stellt, ernennen die Spitzen der Aachener Politik und Wirtschaft den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron zu ihrem Vorzeigeeuropäer und verleihen ihm am Donnerstag um 11 Uhr den Karlspreis im Aachener Rathaus.

Emmanuel Macron ist als Staatspräsident gleich über drei Verbindungen an den belgischen AKWs beteiligt:

• Über den Mutterkonzern Engie gehört dem französischen Staat rd ¼ an Tihange und Doel.
• Über EDF, einen französischen Staatskonzern zusätzlich 50 % an Tihange 1.
• Die Lingener Brennelementefabrik ist ebenfalls in französischem Staatsbesitz und beliefert gleich alle 7 belgischen Reaktoren mit ihrem atomaren Brennstoff.

Darüber hinaus lässt Macron keine Gelegenheit aus, darauf hinzuweisen, wie wichtig Atomkraft für Frankreich ist. Wir finden, wer andere Länder durch eigene Atomkraftwerke gefährdet, ist ein schlechter Europäer und darf nicht Träger des Karlspreises sein.
Aus diesem Grund brauchen wir Dich, zeig Emmanuel Macron am Donnerstag, dass Du das nicht hinnehmen willst!
Kleide Dich in Gelb und beschere Emmanuel Macron sein gelbes Wunder!

Ablauf der Aktionen am 10. Mai (Himmelfahrt):

10:00 Uhr Demonstration Richtung Marktplatz (Start: Welthaus Aachen, An der Schanz 1)
10:45 Uhr Protest auf dem Marktplatz während der Preisverleihung.
12:30 Uhr Abschlusskundgebung am Augustinerbach / Ecke Pontstr. (300 m vom Markt entfernt)

Nicht vergessen: Gelbe Kleidung (gelbes Oberteil) tragen, falls ihr die nicht habt, einfach in Schwarz gekleidet erscheinen.
Wir können nicht abschätzen, wie voll der Markt sein wird, falls ihr merken solltet, dass die Stadt schon voll ist, könnt ihr euch auch direkt zum Markt orientieren und die Demo fallen lassen, denn die Präsenz auf dem Markt ist das wichtigste!
(Text von Stop Tihange e.V.)


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Aktionen rund um die Karlspreisverleihung an den größten Einzelaktionär von Tihange, Emanuel Macron, am 10. Mai 2018

(Quelle/Text von Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie)
Der mittelbar mit Abstand größte Einzelaktionär des AKW Tihange, Emanuel Macron, wird zum Karlspreisträger 2018 ernannt.
Mit dieser Entscheidung hat das Karlspreisdirektorium völlig neue Optionen für die Schließung des Atomkraftwerks eröffnet! Wir werden sie nutzen!

Wir dokumentieren hier den
„Fahrplan“ des Protests an
diesem Himmelfahrtstag:

10. Mai 2018 um 10 Uhr: Treffen am Welthaus Aachen (An der Schanz 1)
10:45 Uhr: Start der Demonstration zum Marktplatz
11:15 Uhr: Ende von Teil-1 der Demo; Teilnehmer*innen gehen INDIVIDUELL auf den Marktplatz (200 m)

11:00 bis 13:00 Uhr:
Auf dem Marktplatz ist der „offizielle Teil der Karlspreisverleihung“

12:30 / 13:00 Uhr: Teilnehmer*innen gehen INDIVIDUELL vom Markt zum Teil-2 der Aktion (200 m) zur
12:30 Uhr: Kundgebung am Augustinerbach/Pontstrasse (neben Cafe Kittel)
14:00 Uhr: Ende der Kundgebung


Bitte jetzt mitmachen und unterzeichnen bei =>
https://www.umweltinstitut.org
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Endspurt der Petitions-Kampagne gegen Tihange und Doel

(Quelle/Text von Initiative 3 Rosen e.V.)

Wir starten mit 370.000 Unterschriften!

Nach den 50.000 bei der Menschenkette in 2017 könnte in diesem Jahr eine andere unübersehbar große Zahl des persönlichen Protestes für Aufsehen sorgen.
Unser Ziel: Bis Anfang Juli 2018 eine halbe Million Unterschriften für die trinationale Petition gegen die Rissereaktoren – denn dann soll die Übergabe an den neuen Chef der belgischen Atomaufsicht erfolgen.

Wir brauchen Hilfe von weiteren Menschen, die jetzt etwas tun wollen. Menschen, die neue Stellen auftun, wo die Unterschriften gesammelt können, die selber losgehen und bei Freunden, Nachbarn und Kollegen sammeln. Türen stehen offen und Erfolgserlebnisse sind garantiert.
Wir haben einiges vorbereitet, um auf der Zielgeraden noch mal Gas zu geben:
• Ein neuer Info-Flyer mit inhaltlichem Tiefgang (PDF)
• Die Unterschriftenliste als Druckvorlage (PDF)
• Für die Auslagestellen der Listen gibt es „Blickfänger“ (Poster und Aufsteller)
Dies alles und weitere Aktionsmaterialien (Taschen, Fensterposter, Aufkleber) könnt ihr bei uns kostenlos bestellen (PDF).

Schreibt uns an: petition[at]3rosen.eu
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Bitte jetzt mitmachen und unterzeichnen bei =>
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Mahnwache in Düren gegen die geplanten Castortransporte nach Ahaus oder South Carolina abgehalten


Am 28. April 2018 veranstaltete das Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ in der Dürener Fußgängerzone eine Mahnwache gegen den bevorstehenden Transport von Castoren aus Jülich nach Ahaus und evtl. nach South Carolina.
Die Forderung des Bündnisses ist eindeutig: In Jülich müsse ein neues Zwischenlager gebaut werden, das auch erdbebensicher und gegen Flugzeugabstürze gesichert sei.
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