Atommüll: Das Geld ist da, das Geld ist weg

(PM von www.bi-luechow-dannenberg.de vom 9.7.2017)
Nun ist es geschehen: rund 24 Milliarden Euro haben die Atomkonzerne an einen staatlichen Fonds überwiesen und sich damit den unkalkulierbaren Risiken der Atommüllentsorgung entzogen. Der Staat übernimmt die Last, mindestens das Dreifache wird für die Zwischen- und Endlagerung des Atommülls veranschlagt.

„Bitter stößt auf, dass der Öffentlichkeit dieser Deal noch als Erfolg verkauft wird“, schreibt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI). Gleichzeitig wird von allen Seiten gemauert, wenn es darum geht, die Kaufsumme zu erfahren, wenn der Staat die Zwischenlager der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) wie auch in Gorleben zum 1. August übernimmt.

EnBW, RWE, E.on und Vattenfall hatten einen guten Grund, das Geld auf einen Schlag zu überweisen, denn sie entledigen sich damit auch der Negativzinsen. Die betrügen zurzeit täglich (!) 260.000 Euro, rechnet Jürgen Döschner (WDR) vor.

Eine Rendite von 4,6 Prozent sei auch nicht zu erwarten, jede*r Sparer*in weiß davon ein Lied zu singen, so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: „So entpuppt sich dieser Deal als Luftnummer und Irreführung der Öffentlichkeit.“
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siehe (und höre) dazu auch => Teure Atommüll-Mitgift – Ein Kommentar von Jürgen Döschner, WDR . . . Audio von www.tagesschau.de

und => Klage mit Ansage: Noch mehr Milliardengeschenke an die Atomindustrie . . . Video, MONITOR vom 15.06.2017
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