SPIEGEL ONLINE • Quecksilber-Emissionen durch Braunkohle: Nervengift für Deutschland

(aktualisiert am 23.09.2017)
Quecksilber gelangt beim Verbrennen von Kohle in die Umwelt, so landet das gefährliche Nervengift schließlich in unserem Essen. Die deutsche Politik scheut entschlossene Gegenmaßnahmen . . . weiterlesen bei => www.spiegel.de
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Aber es ist ja nicht nur das . . .
Kohle macht Deutschland zu einem führenden Verursacher des Klimawandels. Darum gehört Kohleabbau und die -verstromung sofort abgeschafft!
Das wäre ohne Probleme möglich . . .
siehe auch =>
Ein Sofortausstieg aus Atom- & Kohlekraft ist möglich . . . 14.08.2017 . . . ASW
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• • • • • Auch darum:
Dieses Jahr findet vom 6. bis 17. November 2017 die UN-Klimakonferenz (COP23) in Bonn statt, unter Präsidentschaft der Fidschi-Inseln, die akut vom Klimawandel bedroht sind.
Ironischerweise: Ein absaufender Inselstaat sitzt einer Konferenz vor, die wegen Platzmangels auf ebenjenen Inseln in einem Land stattfindet, das zu den führenden Verursachern des Klimawandels gehört.
Das linke und zivilgesellschaftliche Spektrum plant Demos und Aktionen direkt vor Beginn des Gipfels vom 2. bis 7. November.

Hier findet ihr eine Übersicht über die geplanten Aktivitäten:
. . . => Übersicht Aktivitäten Bonn COP23 als pdf

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Derweil bereiten sich im Hambacher Forst Braunkohlegegner*innen auf Proteste vor:
(Text von www1.wdr.de vom 22.09.2017)
Protestaktionen gegen Rodung werden vorbereitet.
• Aktivisten üben Blockaden bauen und Klettertraining.
• Polizei erwartet bis zu 150 Braunkohlegegner zum Skill Sharing Camp.

Im Hambacher Forst kommen erneut Braunkohlegegner aus ganz Europa zusammen.
Ab dem kommenden Montag wollen sie eine Woche lang über die Rettung des Waldes beraten und auch Protestaktionen vorbereiten. . . . weiterlesen bei => www1.wdr.de
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siehe auch => https://hambacherforst.org
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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SPIEGEL ONLINE • Problemreaktoren Tihange und Doel: Firmen wussten seit 1975 von Rissen in AKW-Teilen

Die belgischen AKW Tihange.2 und Doel.3 produzieren seit Jahrzehnten Strom, obwohl schon bei ihrem Bau auffällige Haarrisse entdeckt worden waren. Das zeigen interne Dokumente, die dem SPIEGEL vorliegen. . . . weiterlesen bei => www.spiegel.de
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=> WDR: Reaktor im AKW Tihange heruntergefahren • „Weiterbetrieb ist wie Russisch Roulette“ . . . www1.wdr.de
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WDR • Tihange bleibt länger vom Netz

Der Reaktor 1 im umstrittenen ostbelgischen AKW Tihange bleibt länger vom Netz als ursprünglich geplant.
Das teilte am Montag (18.09.2017) der Betreiber Electrabel mit. Laut Betreiber werde Block 1 bis zum 30. November abgeschaltet bleiben. . . . weiterlesen bei => www1.wdr.de
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl am 24.09.2017

„Eurosolar“ hat Wahlprüfsteine aufgestellt:

hier anklicken => Antworten auf Energiepolitische Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017
(https://www.eurosolar.de/de/index.php/argumente-eurosolar-klimawandel-energiewende-erneuerbare-energien/wahlpruefsteine)

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Neues .ausgestrahlt-Magazin
Themen u.a.:
=> Unsere Forderungen vor der Bundestagswahl zum schnelleren AKW-Aus . . . („Nach der Kette ist
vor dem Abschalten“) . . . hier als pdf

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=> hier kannst Du das .ausgestrahlt-Magazin bestellen
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SPIEGEL ONLINE • Jungwähler*innen: Diese Grafiken zeigen, warum ihr wählen müsst!

Bundestagswahl am 24. September 2017

Der Brexit, Donald Trump: Bei wichtigen Wahlen haben zuletzt die Alten bestimmt, wo es langgeht. Auch bei der Bundestagswahl könnte das passieren.
Hier der Überblick, warum es auf jede U-30-Stimme ankommt. . . . weiterlesen bei => www.spiegel.de
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Und für alle gilt: Wer noch nicht weiß, was mensch wählen soll, kann sich mit dem => Wahl-O-Mat Anregung holen.
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WDR: Reaktor im AKW Tihange heruntergefahren • „Weiterbetrieb ist wie Russisch Roulette“

(aktualisiert; ursprüngliche Meldung vom 12.09.2017)

Im belgischen Atomkraftwerk Tihange ist ein Reaktor am Dienstagnachmittag (12.09.2017) heruntergefahren worden. . . .
. . . Problem im Inneren des Reaktorbehälters . . .
• Belgische Wissenschaftler bezweifeln Stabilität der Reaktoren:
„Weiterbetrieb ist wie Russisch Roulette“ . . . weiterlesen bei => www1.wdr.de
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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November 2017 • Proteste während der UN-Klimakonferenz in Bonn • Eine Übersicht

Dieses Jahr findet vom 6. bis 17. November 2017 die UN-Klimakonferenz (COP23) in Bonn statt, unter Präsidentschaft der Fidschi-Inseln, die akut vom Klimawandel bedroht sind.
Ironischerweise: Ein absaufender Inselstaat sitzt einer Konferenz vor, die wegen Platzmangels auf ebenjenen Inseln in einem Land stattfindet, das zu den führenden Verursachern des Klimawandels gehört.
Das linke und zivilgesellschaftliche Spektrum plant Demos und Aktionen direkt vor Beginn des Gipfels vom 2. bis 7. November.

Hier findet ihr eine Übersicht über die geplanten Aktivitäten:
. . . => Übersicht Aktivitäten Bonn COP23 als pdf

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Atomenergie Welt-Status-Bericht: „Von der Dauerkrise zum freien Fall: Der Abgesang der internationalen Atomindustrie“

Soeben ist in Paris der nagelneue „World Nuclear Industry Status Report 2017“ (WNISR) erschienen. Der Bericht listet seit vielen Jahren die weltweite Situation der Atomenergie und Anlagen auf und gibt so einen kritischen Überblick. . . .
. . . In dem unter der Regie von Mycle Schneider verfassten Lagebericht stellt „Öko-Pinonier“ S. David Freemann fest: „Die Welt braucht keine Kernkraftwerke mehr zu bauen, um den Klimawandel zu vermeiden und schon gar nicht um Geld zu sparen. Wenn Sie irgendwelche Zweifel an dieser Tatsache haben, lesen Sie bitte die World Nuclear Industry.“ . . . weiterlesen bei => http://umweltfairaendern.de
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SZ.de • Braun-Grüner Wählerfang der AfD

Die AfD will die Energiewende kippen und agitiert gegen Klimaforscher.
Zugleich wirbt die Partei aber um die Gunst von Naturschützern – ein Widerspruch? Ja natürlich, jedoch einer mit System und Tradition. . . . weiterlesen bei => www.sueddeutsche.de
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Neue Videos aus dem Hambacher Forst


• 26.08.2017 • Seit nunmehr fünf Jahren gibt es Besetzungen im Hambacher Forst um die Erweiterung der Rheinischen Braunkohle Tagebaue und die damit einhergehende Vernichtung eines einzigartigen Ökosystems zu verhindern.
Die Bewohner*innen und Unterstützer*innen wollen mit ihrem Protest ein klares Zeichen für den Klimaschutz setzen, bei dem es ihrer Meinung nach keine Kompromisse geben darf.
RWE hat nach Klage vom BUND dem Verwaltungsgericht Köln zugesichert, die Rodungen nicht vor dem 25.10.2017 fortzusetzen, was aber nicht bedeutet, dass es vorher keine Räumungen der Protestcamps im Hambacher Forst gibt.
(Text & Video von graswurzel.tv)

• 26.08.2017 • Die Abbruchkante vom Tagebau ist keine 5 Minuten vom Hambacher Forst entfernt und doch wirkt die Natur auf den ersten Blick unberührt.
Seit fünf Jahren haben Aktivist*innen den Wald mit Baumhäusern besetzt um den verbliebenen Rest des einzigartigen Waldes zu retten.
Monatlich finden Waldspaziergänge statt, an denen jede*r teilnehmen kann, um sich ein eigenes Bild zu machen.
Anlässlich der Aktion „Rote Linie“ während der vielfältigen Aktionstage im Rheinland nahmen rund 500 Menschen am Spaziergang teil.
(Text & Video von graswurzel.tv)
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mehr zum Thema =>
http://antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/kohlekraft

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=> NiX wie raus aus Atom- & Kohlekraft!
Jetzt auf echten Ökostrom umsteigen!

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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Rund 500 Menschen demonstrierten in Lingen für einen wirklichen Atomausstieg

Rund 500 Menschen demonstrierten am 09.09.2017 in Lingen für einen wirklichen Atomausstieg.

In Lingen befindet sich das Atomkraftwerk Emsland und eine Brennelemente – Fertigungsanlage, von der auch die Skandal-Reaktoren Tihange und Doel in Belgien beliefert werden.
Die Forderungen der Demonstrant*innen waren:
• Exportgenehmigungen von Kernbrennstoffen aus Lingen an die gefährlichen Pannen-Reaktoren in Belgien und Frankreich mit sofortiger Wirkung zurücknehmen.
• Brennelemente-Herstellung in Lingen und Urananreicherung in Gronau sofort beenden!
• Die AKW Lingen, Grohnde, Fessenheim, Tihange, Doel und alle anderen AKW abschalten!
• Für einen weltweiten Atomausstieg!

Zwei Wochen vor der Bundestagswahl setzten sie damit ein starkes Zeichen für einen schnelleren und wirklichen Atomausstieg.
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Bitte unterstützt auch die Online-Petition =>
Exportstopp für Brennelemente nach Tihange!

. . . https://weact.campact.de
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN): Manipulierte Sicherheitsunterlagen

21 Menschen konnten ohne rechtmäßige Sicherheitsüberprüfung bundesweit in sensiblen Bereichen von Kernkraftwerken oder Atommülllagern arbeiten. . . .
In der Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) wurden demnach in 21 Fällen die Unterlagen zu Zuverlässigkeitsüberprüfungen von einem 40-Jährigen Mitarbeiter manipuliert. Die Zuverlässigkeitsbescheinigungen wurden ohne Überprüfung durch die zuständige Behörde bestätigt. . . . weiterlesen bei => www.aachener-zeitung.de
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siehe auch =>
AKW-Mitarbeiter*innen ohne Sicherheitsüberprüfung . . . 30.08.2017 . . . .ausgestrahlt-Blog
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Jodtabletten-Verteilung: „Beruhigungspillen“ in NRW

Auch im Kreis Düren hat die Verteilung begonnen

(Text von Jan Becker für .ausgestrahlt-Blog)
Unter anderem im Münsterland werden derzeit Jod-Tabletten verteilt, die als Vorsorgemaßnahme gegen schwere Unfälle in den nahen Atomkraftwerken dienen sollen.
Lokale Atomkraftgegner*innen warnen: Diese Tabletten schützen nicht vor Krebs.

Dass die kleinen Tablettenpackungen derzeit im Bereich Coesfeld verteilt werden, davon berichten das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU). Sollte es in einem der Atomkraftwerke – die umstrittene belgische Anlage Tihange ist nur 65km Luftlinie entfernt – zur Freisetzung von Radioaktivität kommen, sind Anwohner*innen in einem bestimmten Umkreis aufgerufen, schnell die Kaliumiodidtabletten zu schlucken. Durch eine künstliche Überdosierung von Jod im Körper wird die Aufnahme des aus den Reaktoren stammenden radioaktiven Jod-131 blockiert. Die Schilddrüse würde das Jod-131 sonst einlagern, was zu Krebs führen kann.

Die Kaliumiodidtabletten sind allerdings ausschließlich für Personen bis einschließlich 45 Jahren bestimmt. Das Risiko schwerer Nebenwirkungen in Folge der Tabletteneinnahme bei älteren Menschen ist höher als das Risiko, an Schilddrüsenkrebs zu erkranken.

Die Tabletten müssen rechtzeitig eingenommen werden, bevor die Radioaktivität eingeatmet wird. In der Regel sind die Tabletten an einer zentralen Ausgabestelle, etwa Krankenhäusern, in großer Zahl vorrätig und müssen im Ernstfall dort abgeholt werden. Dafür bedarf es wiederum einer frühzeitigen Information der Bürger*innen, um die Katastrophenschutzmaßnahme zu organisieren.
Beides stimmt Atomkraftgegner*innen pessimistisch, denn die Verantwortlichen von Fukushima oder Tschernobyl versuchten immer erstmal, die Ereignisse herunterzuspielen oder zu vertuschen. Kaliumiodidtabletten stellen also „keinen ernsthaften Schutz der Bevölkerung dar“, heißt es aus dem Münsterland.

Vorverteilung beginnt ab 1. September

Aufgerüttelt von den Ereignissen im belgischen Tihange, wo tausende Risse den Reaktor von Block 2 durchziehen, geht die Region Aachen nun erstmalig in Deutschland einen anderen Weg: Zwischen dem 1. September bis zum 15. November können „berechtigte Personen“ aus der Stadt Aachen, der Städteregion und den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg online einen Bezugsschein beantragen, mit dem sie die Tabletten in nahezu allen Apotheken der Region abholen können.
„Eine solche Vorverteilung ist deutschlandweit bisher einmalig und hat uns deshalb vor große Herausforderungen gestellt“, so Markus Kremer von der Koordinierungsgruppe der Stadt Aachen auf einer Pressekonferenz am Dienstag.
„Natürlich gibt es vielfältige Gefahren bei einem Reaktorunfall“, ergänzt Stefan Derix, Geschäftsführer der Apothekerkammer Nordrhein. „Doch wenn man zumindest die Schilddrüse durch eine einfache, wissenschaftlich fundierte Maßnahme schützen kann, ist das doch schon mal was.“

Atomkraftgegner*innen fordern Abschaltung aller Atomanlagen

Aktivist*innen aus dem Münsterland rufen derzeit zu einer Demonstration am 09.09.2017 in Lingen, nördlich des Münsterlandes, auf. Dort befinden sich das Atomkraftwerk Emsland und eine Brennelemente-Fertigungsanlage.
„Nicht nur in belgischen Reaktoren, sondern auch im Atomkraftwerk Lingen 2 kann es zu Störfällen oder Terroranschlägen mit Radioaktivitätsfreisetzungen kommen“, warnen BBU und Aktionsbündnis in einer Presseerklärung.

Zwei Wochen vor der Bundestagswahl wollen die Demonstrant*innen ein deutliches Zeichen setzen.
Im Aufruf zu der Demo fordern sie:

• Exportgenehmigungen von Kernbrennstoffen aus Lingen an die gefährlichen Pannen-Reaktoren in Belgien und Frankreich mit sofortiger Wirkung zurücknehmen.
• Brennelemente-Herstellung in Lingen und Urananreicherung in Gronau sofort beenden!
• Die AKW Lingen, Grohnde, Fessenheim, Tihange, Doel und alle anderen AKW abschalten!
• Für einen weltweiten Atomausstieg!
• weitere Infos: www.lingen-demo.de
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siehe auch => Was kann ich tun im Katastrophenfall?
Ein Info der Aachener Ortsgruppe der Ärzteorganisation IPPNW zum Download als pdf

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Große AntiAtom-Demo in Lingen/Ems am 09.09.2017

Samstag, 9. September 2017 • 13:00 Uhr • Bahnhof Lingen


www.lingen-demo.de

Lasst uns zwei Wochen vor der Bundestagswahl ein weiteres deutliches Zeichen setzen, indem wir sichtbar und hörbar diese Forderungen stellen:
• Exportgenehmigungen von Kernbrennstoffen an die gefährlichen Pannen-Reaktoren in Belgien und Frankreich mit sofortiger Wirkung zurücknehmen!
• Brennelemente-Herstellung in Lingen und Urananreicherung in Gronau sofort beenden!
• Das AKW Lingen/ Emsland und alle anderen AKW abschalten! Für einen europäischen Atomausstieg!
• Energiewende jetzt! Sonne und Wind, statt Fracking, Kohle und Atom!
=> Tips zur Anreise gibt´s hier

Liedermacher Gerd Schinkel und die Peace Development Crew aus Hannover werden am 9.9. für Musik sorgen, Redner*innen aus Belgien, Russland und dem Niger haben bereits zugesagt.
mehr Infos => http://weltweit.nirgendwo.info/demo/programm/
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Bitte unterstützt auch die Online-Petition =>
Exportstopp für Brennelemente nach Tihange!

. . . https://weact.campact.de
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siehe auch => Ein Sofortausstieg aus Atom- & Kohlekraft ist möglich . . . 14.08.2017 . . . ASW
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Tausende protestierten bei Aktionstagen gegen Braunkohle

In den letzten zwei Tagen blockierten tausende Ende Gelände – Aktivist*innen die Gleise, auf der das Kraftwerk Neurath mit Braunkohle versorgt wird.
Die Aktivist*innen forderten Klimagerechtigkeit und den sofortigen Braunkohleausstieg. Am Freitag wurden die Kohlebahn über neun Stunden besetzt. Am Samstag wurden die Blockaden sechs Stunden gehalten. RWE musste vier der Kraftwerksblöcke für 20 Stunden drosseln. Außerdem gelangte eine Gruppe von Aktivist*innen in den Tagebau Garzweiler.

Die Aktivist*innen setzten die Aktion entschlossen und friedlich um. Hunderte von Menschen waren vorübergehend in Polizei-Gewahrsam, bis auf wenige Personen sind alle freigekommen. Arbeit von Journalist*innen wurde in Einzelfällen behindert.
„Weite Teile der Bevölkerung wollen den Kohleausstieg. Mit unseren Protesten haben wir dieser Forderung deutlich Nachdruck verliehen. Kohlekraft hat keine gesellschaftliche Akzeptanz mehr“, sagt Janna Aljets, Sprecherin des Ende Gelände Bündnisses.
„Die Proteste der letzten Tage haben Klimagerechtigkeit auf die politische Agenda gesetzt“, sagt Insa Vries*, Pressesprecherin von Ende Gelände. „Wer den sofortigen Kohleausstieg blockiert, verliert jede Legitimität und Glaubwürdigkeit.“

Während der Aktionstage vereinte das Bündnis Ende Gelände nicht nur verschiedene soziale Bewegungen und politische Spektren – u.a. für Umweltschutz, Feminismus und Kapitalismuskritik – sondern bewies, dass es Teil einer europäischen Klimagerechtigkeitsbewegung ist. Hunderte internationale Aktivist*innen reisten an, um den Kohleausstieg in Deutschland zu fordern.

Insgesamt waren im Rahmen der Aktionstage 6000 klimabewegte Menschen im Rheinischen Braunkohlerevier unterwegs, um gegen Braunkohle zu protestieren: Ende Gelände mit massenhaftem zivilen Ungehorsam; etwa 3500 Personen zogen mit einer Menschenkette eine „Rote Linie” gegen Kohleabbau am Hambacher Forst; Aktivist*innen der Kampagne “Kohle erSetzen!” blockierten die Werkstore des Kraftwerks Neurath; Kleingruppen, die sich der Kampagne „Zucker im Tank“ anschlossen, hielten Züge der Hambach-Kohlebahn auf und besetzten den Tagebau Inden. Und bis zum 29.8. sind hunderte von Menschen auf den drei Klimacamps aktiv.

Für den 4./5. November, zu Beginn der UN-Klimaverhandlungen in Bonn, ruft das Bündnis Ende Gelände zu Massenaktionen zivilen Ungehorsams auf.
(PM vom 27.08.2017 von Ende Gelände)
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*Interview mit Insa Vries, Aktivistin bei den Protesten von ‚Ende Gelände‘ gegen die Kohleförderung im rheinischen Braunkohlerevier.

(Veröffentlicht am 26.08.2017)
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siehe auch => Braunkohle-Proteste: Das sind die Aktionstage im Rheinland vom 24.-29. August 2017 . . . 26.08.2017 . . . AAE
. . . Videos von den Aktionstagen
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Kohleausstieg und Klimagerechtigkeit jetzt!

Ab 18. August 2017 • Klimacamp
& Aktionstage im Rheinland vom 24.-29. August 2017

Der => Aktionsreader (pdf) gibt eine gute Übersicht über die Veranstaltungen, Aktionen und Akteur*innen die während der Aktionstage vom 18. bis 29. August im Rheinland stattfinden.

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Ebenfalls eine gute Übersicht über die Aktionstage vom
18. bis 29. August 2017 unter =>
www.klimacamp-im-rheinland.de/aktionen
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siehe auch => Bald geht´s los:
18.-29. August 2017 • Klimacamp & „Ende Gelände“ im Rheinischen Braunkohlerevier
. . . ASW . . . 07.08.2017
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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.ausgestrahlt-Interview mit Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Kemfert

„Mitten im Kampf“
Wirtschaftswissenschaftlerin und Energieexpertin Claudia Kemfert über den Versuch der fossil-atomaren Lobby, die Energiewende auszubremsen, und die Gefahr einer erneuten Laufzeitverlängerung für längst überflüssige AKW. . . . weiterlesen bei => .ausgestrahlt
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